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Roman Hollenstein wirft internationalen Star-Architekten vor, in erstaunlicher "Blauäugigkeit" der chinesischen Regierung Monumente der Macht errichtet zu haben, wie etwa die Schweizer Herzog und de Meuron mit dem Pekinger Olympiastadion: "Statt von den Olympischen Spielen zu profitieren, könnte ihre Marke jetzt, da sich die versprochene Verbesserung der Menschenrechtssituation als reines Lippenbekenntnis der Machthaber erwiesen hat, Schaden nehmen. Gleichzeitig müssen Herzog & de Meuron einsehen, dass sie mit ihrem Engagement zu Handlangern eines unzimperlichen Regimes geworden sind. Mehr noch als Koolhaas' CCTV-Hochhaus, der neue Pekinger Flughafen von Norman Foster oder der blaue Blasenkörper der Schwimmhalle von PTW Architects aus Sydney könnte das zeichenhafte Olympiastadion zudem - ähnlich wie bereits die elegant gestylte olympische Fackel - zum Symbol eines China werden, das Dissidente, Bürgerrechtler sowie Minderheiten unterdrückt und in Tibet ein ganzes Volk in die Knie zwingt."
» zum ganzen Artikel (externer Link, deutsch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Architektur / Städte, » China Alle verfügbaren Texte von » Roman Hollenstein
» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 15. April 2008
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