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Die größte spanische Immobiliengruppe Martinsa-Fadesa hat Insolvenz angemeldet. An den Börsen hat die Nachricht einen Domino-Effekt der Bau- und Immobilienbranche ausgelöst. Angesichts der Insolvenzerklärung fordern einige Politiker Hilfen vom Staat. Die Tageszeitung El Mundo spricht sich dagegen aus: "Martinsa-Fadesa ist die Immobiliengruppe mit den meisten bebauten Quadratmetern (28 Millionen) in diesem Land und besitzt 170.000 Wohneinheiten, die sich im Bau befinden. ... Experten befürchten, dass Martinsa nur die erste Bankrotterklärung in einer langen Reihe von weiteren in diesem Sektor ... ist. ... Eine der Fragen, die analysiert werden muss, ist die sündhafte Beziehung zwischen Immobiliengruppen und Geldinstituten, die große Summen Geld für Firmen zur Verfügung stellten, deren Solvenz zweifelhaft war. ... Es gibt keine Rechtfertigung, dass die Regierung nun einem Sektor finanziell unter die Arme greift, der mit so wenig Transparenz gehandelt hat."
» weiterführende Informationen (externer Link, spanisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Infrastruktur / Verkehr, » Unternehmen, » Finanzmärkte, » Spanien
» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 16. Juli 2008
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