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Archiv / Presseschau | 23.07.2007

 

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Das Phänomen Harry Potter

Das Phänomen Harry Potter

 

Der heiß ersehnte, siebte und letzte Band der Abenteuer Harry Potters ist am Samstag in den internationalen Buchhandel gekommen. Er trägt den Titel "Harry Potter and The Deathly Hallows". Während die Saga nun zu Ende geht, beschäftigt sich die europäische Presse mit den Ursachen und Folgen des weltweiten Erfolgs dieses Romans. » mehr

Mit Artikeln aus folgenden Publikationen:
Le Monde - Frankreich, Financial Times - Großbritannien, Die Welt - Deutschland

Le Monde - Frankreich

Die Zeitung berichtet in ihrem Leitartikel, dass "zahlreiche Schüler in dem jungen Zauberer einen wichtigen Verbündeten gefunden haben. Viele berichten, dass die ersten Bände der Geschichte, die mehrere hundert Seiten umfassten, Kindern das Lesen schmackhaft machten. ... Neben den Französischlehrern sind es die Englischlehrer, die das Buch von J. K. Rowling empfehlen und sich ausgehend vom Originaltext Aufgaben ausdenken. ... Warum sollte man das Vergnügen ablehnen und sich weigern, an der Schwärmerei teilzunehmen? Denen, die sich fragen, ob sich die Lektüre der Jugendlichen nur auf Harry Potter beschränkt, lässt sich ganz einfach antworten: Wer nie liest, wird die Abenteuer des kleinen Zauberers ohnehin nicht beachten, aber nichts hindert sie daran, sich in Versuchung führen zu lassen und weiter zu lesen." (21.07.2007)

Financial Times - Großbritannien

"Harry Potter - das Konzept, die Marke, das Lizenzgeschäft - ist nun tatsächlich vorbei, abgesehen von der ein oder anderen Verfilmung, die noch ein paar Millionen einspielen wird", schreibt der Kunst- und Literaturkritiker Peter Aspden. "Frau Rowling hat erklärt, dass 'Harry Potter and the Deathly Hallows' das siebte und letzte Buch der Saga sein wird. Wer kann ihr das verübeln? Es muss schwer sein, sich weiterhin auf einen Besen reitenden Pubertierenden mit finsteren Themen zu konzentrieren, außer man ist wirklich erpicht darauf, noch eine Milliarde Dollar zu machen. Eine weltweite Leserschaft von 325 Millionen Lesern ist sicher genug, um das Selbstvertrauen zu festigen... Aber dürfen wir ihr glauben? Das hatten wir schon. Gelangweilte Autoren populärer Werke entschieden sich aufzuhören, während ihre Schöpfungen von ihren bewunderten Lesern vergöttert wurden, und ließen später eine Kopie folgen... Kommt Harry Potter wieder? Ich denke, Folge acht könnte im Jahr 2030 erscheinen... Ich wette, J.K. Rowling hat es drauf, einen echten Midlifecrisis-Roman zu schreiben." (21.07.2007)

Die Welt - Deutschland

Wieland Freund beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen zwischen neuen und alten Medien und staunt über die Kraft des Buches "Harry Potter". "Doch mag sein Erfolg sich auch (statt einer Medienkonkurrenz) einem inneren wie äußeren Medienverbund verdanken: 'Harry Potter' bleibt ein Buch. Das ist das eigentliche Wunder. Seinen Erfolg ernst zu nehmen heißt deshalb, neu über unseren historischen Ort nachzudenken. Haben wir wirklich ein Fernsehzeitalter durchlebt, um nun den Beginn eines Internetzeitalters zu erleben? Oder sind die Schritte, die wir machen, viel kleiner, die historischen Brüche, die wir zu erleben gleichermaßen hoffen wie fürchten, viel weniger scharf, als man uns weismachen will? Über den 'Iconic Turn', den Griff des Bildes nach der absoluten Macht, ist noch nicht entschieden. 'Harry Potter' ist ein Kind des Gutenberg-Zeitalters." (23.07.2007)

REFLEXIONEN

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland

Wolfgang Sofsky über falsche Sicherheit und gefährdete Freiheit

Im Interview mit Julia Encke spricht der Soziologe Wolfgang Sofsky über die Gefährdung von Freiheit und privater Sphäre durch Anti-Terrorgesetze, wie sie derzeit in Deutschland diskutiert werden. "Wir hatten den Antikommunismus, wir hatten den verordneten Antifaschismus, aber wir haben keinen Antitotalitarismus, der auf beiden Augen scharf sieht. Obwohl auf deutschem Boden beide totalitären Regimes zu Hause waren, gibt es keine entwickelte Sensibilität für die Bedrohung der Freiheit… [Bei Erzkonservativen] ist Freiheit eine staatlich befriedete Idylle. In Wahrheit ist die Freiheit eine fortdauernde Aufgabe. Man muss sich für die Freiheit starkmachen, muss Konflikte riskieren, sie erkämpfen und verteidigen. Das ist eine Dauerbeschäftigung, die anstrengend ist. Den Irrglauben an die Sicherheit sollten wir schnell verabschieden. Es gibt begrenzte Sicherheiten, aber letztlich schützt uns niemand vor dem nächsten Terroranschlag. Daher müssen wir lernen, mit einem bestimmten Angstpegel umzugehen. Dazu muss man die Gefahren kennen und darf sie nicht verleugnen." (23.07.2007)

Dnevnik - Slowenien

Dušan Jovanović über Workaholiker und Kapitalismus

Workaholismus ist die Triebfeder des modernen Kapitalismus in Europa, meint Dušan Jovanović. Die 35-Stunden-Woche, die die Franzosen 2000 erkämpft hatten, habe dagegen keine Zukunft. "Heute verschmelzen Arbeit, Hobby und Freizeit zu einer Mischung aus Pflicht, Leiden und Genuss... Ein 35-Stunden-Arbeiter taugt kaum für selbständige und intellektuelle Berufe, denn Anwälte, Manager, Börsenmakler, Akademiker und Berater bringen es nach wie vor auf eine 70-Stunden-Woche... Soziologen sind der Ansicht, dass Gesellschaften, in denen die alte Teilung in Arbeits- und Freizeit bestehen bleibt, schnell zurückbleiben werden. Denn dort kann sich keine breite Schicht von Workaholikern formieren, die die Wirtschaft ankurbelt. Das ist eine neue Erkenntnis: Der Kapitalismus braucht Workaholismus... Ohne ihn wären wir weiterhin eine sozialistische Wirtschaft mit staatlichem Eigentum und Menschen, die ihrer eigentlich verhassten Arbeit nachgehen und diese auch noch ein wenig sabotieren." (23.07.2007)

International Herald Tribune - Frankreich

Alan Riding vermisst Intellektuelle in der Öffentlichkeit

Der Kultur-Kolumnist Alan Riding bemerkt das Verschwinden der intellektuellen, unabhängigen Stimmen aus der öffentlichen Diskussion. "Das, was als 'klassische Kultur' des Westens bezeichnet werden könnte, hat viel Terrain an die Populärkultur und den sie begleitenden Prominenten-Wahn verloren. Sogar das Inventar der Pariser Linken, der Typ des öffentlichen Intellektuellen, ist fast verschwunden. Zwar wütet Harold Pinter immer noch gegen die USA und Günter Grass schlägt immer noch auf seiner Trommel, aber nur wenige Autoren unter 60 scheinen sich ihres Rechts bewusst zu sein, die öffentliche Debatte anzuführen. ... Aus der größtenteils unpolitischen Unterhaltungsindustrie sind eine Handvoll Film- und Rockstars hervorgetreten, unter ihnen Sting, George Clooney, Brad Pitt, Bono und Bob Geldof, um sich für wichtige Themen einzusetzen. Die jüngsten Versuche der Kultur, Einfluss auf die Politik zu nehmen und Verbindungen zur Gesellschaft zu knüpfen, waren nicht besonders rühmlich. Und das ist ein Verlust für uns. Die Entwicklung von 'Kunst und Gesellschaft' hin zu 'Kunst und Unterhaltung' hat einigen Wenigen Ruhm und Glück gebracht, dem Rest allerdings nur wenig Erhellendes." (21.07.2007)

POLITIK

Lidové noviny - Tschechien

Die AKP gewinnt Wahlen in der Türkei

Zbynek Petracek warnt vor westlicher Panikmache angesichts der klaren Wiederwahl der islamischen Partei von Premier Erdogan bei den Parlamentswahlen in der Türkei: "Wenn in Spanien die [konservative] Volkspartei Wahlen gewinnt oder in Deutschland die CDU, kommt niemand auf die Idee, von einer bevorstehenden neuen Inquisition zu sprechen. Siegt aber in der Türkei die Partei Erdogans, werden sofort die Risiken beschworen. Erdogans Partei hat in der Opposition und in der Regierung getan, was sie konnte, um das Land zu reformieren und es zu den Werten der EU zu führen. Trotzdem wollen in Europa die Debatten darüber nicht enden, ob der Islam überhaupt mit der Demokratie kompatibel ist... Es wäre angemessen, der islamischen Demokratie eine Chance zu geben und ihr erst anschließend ein Zeugnis auszustellen." (23.07.2007)

La Repubblica - Italien

Der Sieg der türkischen Mittelklasse

Guido Rampoldi analysiert den Sieg der Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) bei den türkischen Parlamentswahlen am vergangenen Sonntag. "Es ist die andere Türkei, die gewonnen hat: die Türkei der kleinen bürgerlichen Mittelklasse, der Händler, der Gemäßigten. Auch wenn diese Mittelklasse nicht so ist, wie sie sich die Kemalisten wünschen, so ist sie doch nicht so fanatisch, wie man es von ihr behauptet. Ihr Islam ist türkisch, es ist der flexibelste von allen. Das Misstrauen dieser Mittelklasse gegenüber dem kemalistischen Staat - von der AKP klug genutzt - hat es dieser erlaubt, die träge türkische Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Die Auslandsinvestitionen sind enorm angestiegen, das Bruttoinlandsprodukt steigt in einem Tempo wie in Asien, die Börse ist am Kochen. Und die Löhne haben sich fast verdoppelt. Nicht der Islam ist der Sieger dieser Wahlen, sondern die Regierung mit ihrer guten Bilanz." (23.07.2007)

Le Soir - Belgien

Yves Leterme hat sich versungen

Der designierte Premierminister Belgiens Yves Leterme hat sich am 21. Juli, dem belgischen Nationalfeiertag, einen Fauxpas geleistet. Als ihn Journalisten baten, die belgische Nationalhymne anzustimmen, sang er die französische "Marseillaise". "Wohl kaum möglich, dass Sarkozy am 14. Juli 'God save the Queen' singt. Oder Angela [Merkel] aus Versehen 'Fratelli d'Italia'. So etwas passiert nur bei uns, in einem Land mit vielfältigen Grenzen und wechselnden Identitäten", kommentiert Bénédicte Vaes. "Das war kein Belgierwitz. Es steht zu befürchten, dass das Geschehene eine unterschwellige Botschaft an die Wallonier enthält. Dem Mann, der Flandern verkörpert, gelingt es nicht, sich als Vertreter des Bundesstaates Belgien zu sehen. An diesem 21. Juli hat sich der Herr aus Flandern zu einem Staatsbesuch ins Ausland begeben: ins Königreich Belgien." (23.07.2007)

Dnevnik - Bulgarien

Enttarnung eines Präsidenten

Der heutige bulgarische Staatspräsident Georgi Parwanow hat als junger Historiker für den dortigen Staatssicherheitsdienst gearbeitet, wie nun bekannt wurde. Christo Christow kommentiert: "'Ich gestehe, dass ich für die Staatssicherheit gearbeitet habe. Verzeiht bitte.' Solch eine öffentliche Entschuldigung hat unsere Gesellschaft in den vergangenen 17 Jahren kein einziges Mal zu hören bekommen, wenn es um die Frage nach der Mitarbeit in einem repressiven Apparat des totalitären Regimes ging... Bei uns erklären die öffentlich enttarnten Agenten und Informanten stattdessen vielmehr, dass sie dies aus großer Liebe für ihre Heimat getan hätten, nur aus nationalem Interesse gehandelt haben und sich dafür nicht schämen müssten." In den vergangenen 17 Jahren des schwierigen Transformationsprozesses "haben die Bulgaren genügend Manipulation und Akten gesehen. Und nun werden wir erneut Zeugen, dass eine Tatsache, die unser Staatsoberhaupt betrifft, lange verheimlicht wurde, und sich dadurch in eine Manipulation der gesamten Gesellschaft verwandelt hat." (23.07.2007)

The Independent - Großbritannien

Überschwemmungen in Großbritannien

Großbritannien hat in den vergangenen Tagen unter schweren Überschwemmungen gelitten. Die Zeitung kommentiert: "Das National Audit Committee [Parlamentarische Institution der Rechnungsprüfung] hatte im vergangenen Monat festgestellt, dass die Schutzeinrichtungen in manchen Teilen des Landes in ungenügendem Zustand sind. Da muss auf jeden Fall Abhilfe geschaffen werden. Eine andere behördliche Aufgabe ist es, die Höhenlage der Neubauten in Überschwemmungsgebieten zu regeln. Noch schlägt die Regierung vor, 200.000 weitere Häuser im Südwesten zu erbauen, die meisten in von Hochwasser bedrohten Gebieten. Die Regierung hat die Wahl: Entweder muss sie mehr in den Hochwasserschutz investieren oder dafür sorgen, dass diese Häuser woanders gebaut werden... Doch am wichtigsten ist, dass die Regierung einen internationalen Vertrag durchbringt, um den globalen CO2-Ausstoß von Industrie und Verkehr zu verringern. Auf lange Sicht ist das unsere einzige Hoffnung auf Schutz." (23.07.2007)

KULTUR

Le Temps - Schweiz

Das Jazzfestival von Montreux im Aufwind

Nach vier wirtschaftlich schwachen Jahren ist das Jazzfestival von Montreux wieder aus der Gefahrenzone: 57.000 Eintrittskarten wurden verkauft. Arnaud Robert kommentiert: "Die Herausforderung war groß. Es galt, drei Millionen Schweizer Franken einzusparen, ... überall dort Schnitte zu machen, wo eh Schwachstellen waren... Eine schier aussichtslose Aufgabe, wo doch die Zahl der Aufführungen im Sommer exponentiell ansteigt und die Gagen der Musiker sich zumindest verdoppeln. Das Gründungskomitee wie auch Generalsekretär Mathieu Jaton konnten den Festivaldirektor überzeugen, auf die eigenen Stärken zu setzen: herausragende akustische Bedingungen, Konzertabende mit Eventcharakter, die überall für Neid sorgen würden. Und auf tunlichst geheim gehaltene Namen." (23.07.2007)

MEDIEN

El País - Spanien

Satirezeitschrift wegen Majestätsbeleidigung beschlagnahmt

Die spanische Justiz hat am Freitag alle Ausgaben der Satirezeitschrift "El Jueves" beschlagnahmen lassen. Der Grund: Auf dem Titel war eine Karikatur des Kronprinzen Felipe mit seiner Frau zu sehen - beide nackt und beim Geschlechtsakt. Die Zeitung meint, "das Paar wurde zwar grob und übertrieben dargestellt, aber es fällt schwer anzuerkennen, dass dies 'verletzend' im Sinne des Artikels 490 des Strafgesetzbuches sein soll... Das Verbot von Publikationen im Zeitalter des Internets und der neuen Technologien ist außerdem völlig unnütz und kontraproduktiv, um die Rechte der angeblich Verhöhnten zu schützen. Wie soll man eine Kopierwelle der verbotenen Karikatur angesichts der zahlreichen und sich jeglicher Kontrolle entziehenden Möglichkeiten der Computertechnik verhindern? Die Justizentscheidung befördert genau das, was sie verhindern will: Sie macht Werbung für diese Karikatur." (21.07.2007)

Gazeta Wyborcza - Polen

Ein Verhaltenskodex fürs Internet?

Der Soziologe Andrzej Szpociński vom Warschauer Collegium Civitas fordert im Gespräch mit Marta Strzelecka, über den Verfall der Umgangsformen in Internetforen zu debattieren. "Anfangs nutzten wohlhabende Menschen das Internet. Das war ein elitäres Hobby. Es gehörte sich nicht, sich unpassend zu verhalten. Seit die Statusfrage keine Rolle mehr spielt, hat sich die Zusammensetzung dieser Community verändert. Jetzt beteiligen sich Menschen mit bestimmten psychischen Eigenschaften an den Diskussionen. Manche von ihnen haben das Bedürfnis, am politischen Leben teilzunehmen. Dieses Leben ist frustrierend, also versuchen sie ihre Emotionen loszuwerden... Man könnte sagen: Es wäre gut, die Menschen zu erziehen, bevor man sie auf das Internet loslässt. Das geht natürlich nicht, wäre nie zu schaffen. Aber man muss ihnen bestimmte Sachen beibringen... Man muss über Verbohrtheit, Unverschämtheit, Dummheit im Internet schreiben und sprechen. Man muss sie lächerlich machen, sie parodieren." (23.07.2007)

LOKALE FARBEN

Romania Libera - Rumänien

Der Parlamentspalast als Not-Camp für Hitzeopfer?

Bei Temperaturen über 40 Grad starben in Rumänien in den vergangenen Tagen elf Menschen. Der britische Politikexperte Tom Gallagher macht nun einen ungewöhnlichen Vorschlag: Bukarester Rentner sollten die nächsten Wochen im mit einer Klimaanlage versehenen Parlamentsgebäude untergebracht werden. "Die Parlamentarier könnten so beweisen, dass sie verstanden haben, was gewählte Würdenträger sind: Personen, die im Dienste des Volkes stehen, das plötzlich in Gefahr ist... Die Hitzewelle beweist einmal mehr, dass der Staat von Grund auf reformiert werden muss, ansonsten wird er ein Klub unfähiger Leute bleiben, der nicht auf Krisen reagiert, egal welche Dramen sich im Hintergrund abspielen. Die Institutionen des Staates sind vorwiegend mit ihren eigenen Privilegien beschäftigt - und damit, eine Menge Regelungen zu treffen, die dem Fortbestehen ihres kafkaesken Charakters gewidmet sind. Darunter haben nicht nur die Rentner zu leiden." (23.07.2007)

 

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