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Drei Wochen vor dem EU-Beitritt Rumäniens ist András Dési nach Bukarest gefahren und hat dort das neue Zentrum des Balkan gefunden: eine "schwärmende, vibrierende, bunte, sich in rasendem Tempo entwickelnde" Großstadt. "Für Bukarest, das offiziell 2,5 Millionen, aber an einem Wochentag mit allen Pendlern vier Millionen Einwohner hat, gelten immer noch die alten Klischees. Hinter dem flaggengeschmückten Ministerium für europäische Integration streifen herrenlose Hunde zwischen Müllhaufen umher. Nur fünf Kilometer entfernt liegt ein Roma-Lager, das in schrecklichem Zustand ist und von dem sich die Nachbarn mit Stacheldraht abgrenzen... Derzeit stehen mehrere Mega-Investitionen mit einer Gesamtsumme von vier Milliarden Euro an. Die Firma TriGránit baut ein neues Stadtviertel, das Esplanada City Center, dessen moderne Hochhäuser den furchtbaren Anblick des Palastes der Völker, gebaut zu Zeiten des Diktators Ceausescu, kompensieren sollen. Die wirtschaftliche Entwicklung Bukarests hinkt fünf bis zehn Jahre hinter den Großstädten Ostmitteleuropas hinterher, doch es gibt keinen Grund, die Bukarester abzuschreiben. Statt zu jammern, arbeiten sie sehr hart."
» zum ganzen Artikel (externer Link, ungarisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Architektur / Städte, » Südosteuropa, » Rumänien Alle verfügbaren Texte von » András Dési
» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 12. Dezember 2006
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