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Népszabadság - Ungarn | Mittwoch, 14. März 2007

Raketenabwehr unter Nato-Kontrolle?

Auch Péter Dunai beobachtet, dass der Streit um die Raketenabwehr Europa zu spalten droht: "Die geplante Raketenbasis zeigt erneut die Gräben innerhalb der europäischen Gemeinschaft. Befürchtet wird gar eine Wiederaufrüstung. Moskau wird möglicherweise die INF-Verträge über die Vernichtung aller Raketen mit mittlerer und kürzerer Reichweite und deren Produktionsverbot von 1987 für nichtig erklären. Das auf russische Energie angewiesene Deutschland reagiert besonders sensibel: Gerhard Schröder und die Sozialdemokraten hätten einen Konflikt mit Moskau auf jeden Fall vermeiden wollen, aber auch die Konservativen sprechen sich nicht eindeutig für die Raketenbasis aus. Kritiker befürchten, dass Tschechien und Polen zum Ziel von Terrorangriffen werden könnten und werfen den beiden Ländern vor, sie hätten mit ihren europäischen Verbündeten sprechen sollen, bevor sie sich auf Verhandlungen mit den USA über das Raketenabwehrsystem eingelassen haben."

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