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In der Schweiz haben rechte Politiker dazu aufgerufen, ein Referendum abzuhalten, um den Bau von Minaretten zu verbieten, da sie ihrer Ansicht nach den Machtanspruch des Islam repräsentieren. Der Islamspezialist Tariq Ramadan erinnert daran, dass "der Islam trotz allem eine Schweizer Religion ist. Indem man die Gesetze ändert und die Muslime ausschließt, erreicht man nicht, dass sie unsichtbar werden, und man stellt damit die Demokratie und den kulturellen und religiösen Pluralismus in Frage. Die Muslime müssen das Recht haben, Moscheen mit Minaretten zu errichten, sie müssen aber auch die Gesetze und nationalen Empfindlichkeiten respektieren. Das heißt nicht, dass sie das Diktat extremer Rechter akzeptieren müssen, die mit nationalistischer Ablehnung und rassistischem Hass auftreten, von dem man annahm, er sei mit den dunkelsten Perioden der europäischen Geschichte begraben worden."
» zum ganzen Artikel (externer Link, französisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Religion, » Integration, » Weltanschauung, » Schweiz Alle verfügbaren Texte von » Tariq Ramadan
» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 8. Mai 2007
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