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Die jüngsten politischen Entwicklungen könnten das politische Ende des türkischen Ministerpräsidenten Tayyip Erdogan bedeuten, meint die Frankfurter Rundschau. "Dass der Türkei ein heißer Sommer bevorstand, war klar, seit das Verfassungsgericht das Verbotsverfahren gegen die Regierungspartei AKP einleitete. Aber auf ein solches Maß politischer Dramatik, wie es sich nun entwickelt, war wohl niemand vorbereitet - auch nicht Erdogan. Die jüngsten Ereignisse könnten den Premier schwer in Bedrängnis bringen. Nachdem die PKK die drei Deutschen verschleppte, werden Erdogans Gegner den bereits bekannten Vorwurf erneuern, der Premier sei in den vergangenen Jahren zu zögernd gegen die kurdischen Rebellen vorgegangen. Noch brisanter ist der Anschlag in Istanbul. ... Sollte sich nun herausstellen, dass wieder Attentäter aus Fundamentalistenzirkeln am Werk waren, wäre das, auf dem Höhepunkt des Machtkampfs in der Türkei, ein gefundenes Fressen für Erdogans Gegner."
» zum ganzen Artikel (externer Link, deutsch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Internationale Beziehungen, » EU-Erweiterung, » Sicherheitspolitik / Krisen / Kriege, » Deutschland, » Europa, » Türkei Alle verfügbaren Texte von » Gerd Höhler
» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 10. Juli 2008
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