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Im Zentrum von Tallinn steht die Bronzestatue eines Sowjetsoldaten. Nach Ansicht von Premierminister Andrus Ansip steht dieses Denkmal für die Besatzung des Landes und soll nun verschwinden – doch stößt dies auf Widerstand vor allem unter der russischen Bevölkerungsgruppe. Kalle Muuli rät zur Besonnenheit. "Seit fünfzehn Jahren legen Russen im unabhängigen Estland am 9. Mai Blumen am Bronzesoldaten nieder, und für die Mehrzahl der Esten ist das zwar ein unangenehmer Anblick, aber doch auch nicht so fürchterlich, dass man ihn nicht im Namen eines friedlichen Zusammenlebens ein bis zwei Tage im Jahr ertragen könnte. Und auch Esten kommen zu der Statue, um dort zu trauern. Warum also auf einmal die Aufregung?... Gewiss, die Regierung sollte die Statue vom Tonismägi entfernen, aber das darf nicht unter solchem Druck geschehen, denn dies würde als Provokation aufgefasst."
» zum ganzen Artikel (externer Link, estnisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Geschichte, » Estland Alle verfügbaren Texte von » Kalle Muuli
» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 26. Mai 2006
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