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Die sozialistische französische Präsidentschaftskandidatin Ségolène Royal setzt verstärkt auf Bürgerumfragen und -beteiligung, bevor sie mit ihren politischen Vorschlägen an die Öffentlichkeit geht. Der Pariser Wirtschaftswissenschaftler Michel Godet hält das für ein politisch begrenztes Modell: "Wenn man nicht aufpasst, wird die partizipative Demokratie kurzfristig die individuellen Interessen befriedigen (ungerecht sind nur die Ungleichheiten, von denen man keinen Vorteil hat!) und die kollektiven Interessen langfristig schädigen. Mutige Zukunftsentscheidungen kommen in den wenigsten Fällen per Konsens zustande. Wenn die Bürgerbeteiligung in Zukunft eine Rolle spielen soll, dann sollten die gewählten Politiker ihren Umgang damit überdenken. Es erfordert Mut und Willen, nicht in die Falle der partizipativen Demokratie zu tappen."
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» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 24. Januar 2007
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