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Schwedens populärster Blogger, Alexander Schulman, hat in der vergangenen Woche seinen wöchentlich von mehr als einer Viertelmillion Lesern angeklickten Blog auf der Homepage der Zeitung Aftonbladet geschlossen. Die Leser hätten sich vor allem an Gemeinheiten gegenüber namentlich benannten Personen weiden wollen, er sei "angeekelt von sich selbst", begründete Schulman seinen Schritt. Nun debattiert Schweden über den Sinn von Blogs. Maria Schottenius bezeichnet es als einen großen Irrtum, "dass Blogs bahnbrechend für unsere Zeit sind, vergleichbar mit dem Einzug von Internet oder Radio. Dieser Wahn hat eine Hysterie bei ansonsten seriösen Journalisten ausgelöst. Es ist betrüblich, dass respektable Journalisten sich so krampfhaft Unwesentlichem widmen. Klatsch lockt Leser. Aber wie viele Blogger werden eigentlich gelesen? Und welchen Schluss sollen wir daraus ziehen, dass die populärsten Worte bei Blog-Suchen 'Sex' und 'Porno' sind?"
» zum ganzen Artikel (externer Link, schwedisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Printmedien, » Onlinemedien, » Schweden Alle verfügbaren Texte von » Maria Schottenius
» zur gesamten Presseschau vom Montag, 8. Oktober 2007
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