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Andreas Theophanus, Ökonom an der Universität von Nikosia, überlegt, wie man auf die Zypern-Frage Erkenntnisse über den Ethnonationalismus anwenden kann, zu denen der Historiker Jerry Z. Muller in seinem Artikel "Us and Them" in der amerikanischen Zeitschrift "Foreign Affairs" gelangt ist. Theophanus kommt zu dem Schluss, "dass föderale Modelle, die allein auf ethnischem Nationalismus gründen, eher zum Scheitern neigen als zum Erfolg. Die jüngsten Erfahrungen des Balkans oder europäischer Herzländer (wie die frühere Tschechoslowakei und Belgien) bestätigen diese These. Auf der anderen Seite haben solche föderalen Modelle größere Erfolgschancen, die ethnische Gemeinschaften ebenso wie individuelle Rechte respektieren und auf einem bürgerlichen Nationalismus und gemeinsamen Wertesystem fußen... Wir sollten sehr vorsichtig gegenüber jedem Plan für Zypern sein, der ausschließlich auf Ethnonationalismus basiert."
» zum ganzen Artikel (externer Link, englisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Internationale Beziehungen, » Innenpolitik, » Zypern Alle verfügbaren Texte von » Andreas Theophanous
» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 18. März 2008
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