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Um die 83 Millionen Europäer mit Hörproblemen zu unterstützen, hat die polnische Europaparlamentarierin Lidia Joanna Geringer de Oedenberg vorgeschlagen, alle Sendungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu untertiteln, berichtet Hannelore Crolly. "Wie riskant das Geschäft mit Übersetzungen ist, musste Frau Geringer de Oedenberg erst einmal am eigenen Leib erfahren: Denn angeblich sorgte ein 'Übersetzungsfehler' in ihrer Erklärung dafür, dass ihre gut gemeinte Idee für große, wenn auch unbegründete Aufregung sorgte... Viele mutmaßten, die ehemalige Fernseh-Frau wolle sich ganz von der Synchronisation verabschieden und nur noch Originalton zulassen... Nun, letztlich ist unerheblich, was sie gemeint hat. Denn ihre Erklärung hat keine bindende Rechtskraft. Doch immerhin gelang es der früheren Fernseh-Chefin, 427 der 785 Parlamentarier zu einer Unterschrift zu bewegen. Das will schon etwas heißen - und sei es auch nur, dass viele offenbar nicht lesen, was sie unterzeichnen."
» zum ganzen Artikel (externer Link, deutsch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Audiovisuelle Medien, » Europa Alle verfügbaren Texte von » Hannelore Crolly
» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 11. April 2008
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