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Die Festnahme des mutmaßlichen Kriegsverbrechers Radovan Karadžić war laut der konservativen Tageszeitung Lidové noviny nur die erste Hürde auf Serbiens Weg in die EU. Das größere Problem ist die Anerkennung des Kosovo: "Die Frage ist, was die Serben alles [für den EU-Beitritt] zu opfern bereit sind. ... Die Befürchtungen vor Unruhen nach der Verhaftung von Karadžić waren haltlos. Nicht mehr als ein paar Hundert Leute kamen in Belgrad zusammen. Die größere Hürde - Kosovo - bleibt. Wie will man der EU beitreten, wenn man einen Staat nicht anerkennt, den die Mehrheit der EU-Staaten anerkannt hat? Das geht schwerlich. Und die Anerkennung der Unabhängigkeit des Kosovo wird für viele Serben sehr viel härter werden als die Festnahme von Karadžić. ... Aus der EU kommen nicht nur beifällige Worte, sondern auch die Aufforderung, die jetzt begonnene Arbeit zu einem guten Ende zu führen."
» weiterführende Informationen (externer Link, tschechisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Erweiterung, » Innenpolitik, » Europa, » Serbien, » Kosovo Alle verfügbaren Texte von » Matyáš Zrno
» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 23. Juli 2008
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