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Die Online-Bibliothek Europeana ist aufgrund von Überbeanspruchung kurz nach ihrem Start am vergangenen Donnerstag zusammengebrochen. Die Tageszeitung Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt: "Die enorm unterschiedliche Beteiligung der siebenundzwanzig EU-Mitglieder spiegelt indessen ein kulturelles Phantomeuropa. Frankreich ist mit mehr als fünfzig Prozent dabei, gefolgt von Großbritannien und den Niederlanden mit je zehn Prozent. Deutschlands Beitrag macht ein Prozent von Europas kulturellem Großhirn aus. Dass dieses an alle Einzelheiten der gehorteten Manuskriptblätter, Zeichnungen, Erstdrucke, Fotografien gedacht hat und nur das eine technische Detail übersah, es könnte eventuell ja begehrter sein als erwartet, macht es uns wieder richtig sympathisch. So ein Europa der Inhalte erinnert ans alte, verlorene Traum-Europa. Drei Wochen Funktionspanne sind dafür kein zu hoher Preis, zumal sich vor leeren Bildschirmen noch besser träumen lässt."
» weiterführende Informationen (externer Link, deutsch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Kulturpolitik, » Europa
» zur gesamten Presseschau vom Montag, 24. November 2008
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