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Dass die Krise nun auch Polen erreicht habe, lasse sich am besten an der steigenden Arbeitslosigkeit erkennen, meint Paweł Czuryło von der konservativen Tageszeitung Rzeczpospolita. Anders als zu Beginn des Jahrzehnts verfüge das Land aber jetzt über EU-Mittel, um dieses Problem einzudämmen: "Man sieht dies am besten an der Analyse der Orte, an denen Arbeitslosigkeit herrscht. Dazu gehören solche Ortschaften, die in den vergangenen Jahren ausländische Investoren angezogen haben, und die heute Sorgen haben, weil sich die Aufträge verringern. Manchmal handelt es sich um Polen, die zurückgekehrt sind, weil sie im Westen ihre Arbeit verloren haben. ... Manche Probleme auf dem Arbeitsmarkt lassen sich mit der Situation am Anfang des Jahrzehnts vergleichen, als die Arbeitslosenquote in Polen 20 Prozent betrug. Aber jetzt muss man sofort sagen, dass die Situation doch eine andere ist. Damals hatten wir keine Chance, damit fertig zu werden. Wir hatten keine EU-Mittel. ... Man muss sie nur nutzen. Das bestätigen die unzähligen Beispiele neuer Geschäftsgründungen."
» zum ganzen Artikel (externer Link, polnisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Wirtschaftspolitik, » Polen Alle verfügbaren Texte von » Paweł Czuryło
» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 29. Mai 2009
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