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Die Studentenproteste in Österreich dauern an. Die linksliberale Wochenzeitung 168 Óra kann die Gründe für die Demonstrationen nachvollziehen: "Die 19 großen Universitäten in Österreich werden von rund 220.000 Studenten besucht (So viele Studierende haben in den zum Teil baufälligen Universitätsgebäuden gar keinen Platz). ... Hinzu kommt, dass der Zustrom deutscher Studenten in den vergangenen Jahren über die Maßen groß war. Wegen des Numerus Clausus in Deutschland weichen zahlreiche deutsche Studenten nach Österreich aus, wo es noch keine Aufnahmeprüfungen an den Universitäten gibt. ... Es war also nur eine Frage der Zeit, bis die Bombe explodierte. In erster Linie kämpfen die Studenten dafür, die Befreiung von Studiengebühren beizubehalten und für bessere Bedingungen an den Universitäten. ... Die Rationalisierung des universitären Unterrichts hingegen wird nicht thematisiert. Derzeit können die Studenten 170 unterschiedliche Fächer wählen. Die Mehrzahl der 220.000 Hörer teilt sich allerdings auf bloß acht Fächer auf."
» weiterführende Informationen (externer Link, ungarisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Erziehung/Bildung, » Österreich Alle verfügbaren Texte von » Júlia Szászi
» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 13. November 2009
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