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In der EU ist ein heftiger Streit entbrannt über eine Erhöhung der Besoldung der mehr als 35.000 EU-Beamten. Die Gehaltsforderungen der Beamten seien in den Zeiten der Krise maßlos, schreibt die Tageszeitung der Kurier: "Vor einer fundamentalen Kritik ist eines zu berücksichtigen: Die Aufnahmeprüfung ist sehr schwer, von 3000 Bewerbern für den Concours [EU-Auswahlverfahren] werden maximal 30 genommen; Englisch und Französisch plus eine andere EU-Sprache muss man perfekt beherrschen. Das Anforderungsprofil und das Gehalt in der EU-Bürokratie entsprechen internationalen Standards. Soweit, so gut. In Zeiten der Krise ist es [aber] maßlos, die gesetzlich festgelegte jährliche Gehaltsanpassung zu fordern, für 2010 wurden eben 3,7 Prozent berechnet. EU-Beamte haben einen sicheren Job und ein adäquates Einkommen. Es geht nicht um die Einhaltung des Gesetzes, es geht um die Optik und auch um eine bestimmte Moral."
» zum ganzen Artikel (externer Link, deutsch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Internationale Beziehungen, » EU-Politik, » Europa Alle verfügbaren Texte von » Margaretha Kopeinig
» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 27. November 2009
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