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Die italienische Regierung hat entschieden, der US-Aufforderung, weitere Soldaten nach Afghanistan zu schicken, nachzukommen. Damit übernehme das Land gemeinsam mit Großbritannien und Spanien eine Vorreiterrolle, meint die liberalkonservative Tageszeitung Corriere della Sera: "Das Italien, das nicht zögert, 'Ja' zu [US-Präsident] Barack Obama zu sagen, beabsichtigt offenbar, der Freundschaft mit den USA wieder neue Kraft zu verleihen. Aber vor allem, und hier liegt der wahre strategische Punkt: Dieses Italien ... entscheidet sich dafür, die Herausforderung von Barack Obama anzunehmen. Ein kühnes, laut einiger Personen sogar ein waghalsiges Unterfangen. … Es handelt sich um eine Herausforderung, aber an dem Punkt, an den Obama gelangt war, konnte er nicht mehr anders handeln. Und auch Italien wollte - in dem es seinen Beitrag leistet - nicht anders handeln. Es wollte nicht warten, nicht überlegen und nicht zurückziehen. Die Botschaft ist klar und positiv: Unter Alliierten, ob vorwärts oder rückwärts, bewegt man sich geschlossen."
» weiterführende Informationen (externer Link, italienisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Internationale Beziehungen, » Sicherheitspolitik / Krisen / Kriege, » Italien, » USA, » Afghanistan Alle verfügbaren Texte von » Franco Venturini
» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 4. Dezember 2009
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