Nach der deutschen Bundestagswahl am 27. September wünscht sich das Wochenmagazin The Economist ein Ende der Großen Koalition: "Die beiden deutschen Volksparteien zusammen in eine Regierung zu zwängen, führt dazu, eine kohärente Mainstream-Opposition zu ersticken, die für die Entscheidungsfindung einer jeden Demokratie notwendig ist. Ihrer Wahl beraubt neigen verärgerte Wähler zu Extremismus oder Apathie und schwächen die großen Parteien so noch mehr. Mit fünf Parteien, die gewöhnlich Sitze im deutschen Parlament gewinnen, wächst tatsächlich das Risiko, dass es so gut wie unmöglich wird, etwas anderes als eine große Koalition zu bekommen. Was eigentlich eine Notlösung sein sollte, könnte dauerhaft werden. Das wäre nicht gut für die Demokratie. Die Deutschen mögen Einigkeit. Sowohl Merkel als auch ihre große Koalition zeigen das. ... Mann kann nur hoffen, dass es weniger ihre eigene Natur ist, die sie von mehr Reformen abhält, als vielmehr ihre Gefangenschaft mit ihren Partnern von der [sozialdemokratischen] SPD. Es ist Zeit, Angela zu befreien, um zu sehen, was sie ausrichten kann." (17.09.2009)
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