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Der ehemalige OSZE-Minderheitenbeauftragte im Kosovo, Stephan Müller, macht auf die prekäre Lage der Minderheiten im Kosovo aufmerksam: "Bis zu 100.000 Serben und um die 100.000 Roma, Ashkali, Ägypter, Türken, Bosniaken, Gorani und Kroaten leben noch im Kosovo. Es sollte zu denken geben, dass während sieben Jahren UN-Verwaltung mehr Minderheitenangehörige den Kosovo verlassen haben, als Vertriebene in den Kosovo zurückgekehrt sind. Warum und wie soll das in einem unabhängigen Kosovo besser werden?... Dies alles war nicht Thema bei den Statusverhandlungen und findet sich auch nicht im Ahtisaari -Vorschlag [des Un-Vermittlers] berücksichtigt. Denn dem verqueren Verständnis des Verhandlungsteams nach ist der Kosovo erstmal für die Albaner und dann für die Serben da (denn ihnen gehört ja jetzt das Land). Dass das jetzt besser werden soll... kann nur ein Mensch glauben, der nicht daran interessiert ist, dass es anders wird."
» zum ganzen Artikel (externer Link, deutsch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Minderheiten, » Südosteuropa, » Serbien Alle verfügbaren Texte von » Stephan Müller
» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 22. Februar 2007
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