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Beim Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs am 9. März wurde beschlossen, den Anteil erneuerbarer Energien bis 2020 auf 20 Prozent zu erhöhen. Nach längerem Stillstand scheint der deutsch-französische Motor der EU plötzlich wieder zu funktionieren, meint Brüssel-Korrespondent László Szőcs: "Die Franzosen setzten zwar durch, dass das Potenzial der Atomenergie prominent genug erwähnt wird (trotz der Proteste Österreichs und Irlands). Der deutschen EU-Ratspräsidentschaft ist es dennoch gelungen, die verschiedenen Positionen der Mitgliedstaaten auf einen Nenner zu bringen." Eine gemeinsame Energiepolitik sei allerdings immer noch Zukunftsmusik: "Zypern braucht Energie, um das Land zu kühlen, Dänemark braucht Energie, um das Land zu heizen. Finnland entwickelt seine Atomkraftwerke weiter, Deutschland baut sie ab. Die EU fordert, den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern, was die deutsche Autoindustrie benachteiligt, während die italienischen und französischen Autos die Vorgaben bereits erfüllen."
» zum ganzen Artikel (externer Link, ungarisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Umwelt, » Energie, » Europa Alle verfügbaren Texte von » László Szőcs
» zur gesamten Presseschau vom Montag, 12. März 2007
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