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Népszabadság - Ungarn | Samstag, 28. April 2007

Der russisch-estnische Konflikt um die Bronzestatue

Nach schweren Ausschreitungen wegen des Streits um ein sowjetisches Kriegerdenkmal in Tallinn, das Ende vergangener Woche demontiert wurde, hat die estnische Regierung den Wiederaufbau des Mahnmals auf einem Soldatenfriedhof angekündigt. Gábor Miklós kommentiert: "Überall in Mitteleuropa gibt es solche umstrittenen Denkmäler. Deutschland ist merkwürdigerweise das einzige Land, wo sie niemanden stören. In allen anderen Ländern überwiegt die Meinung, dass sowjetische Denkmäler inakzeptabel sind. Die Ausschreitungen in Tallinn und die Kritik aus Moskau zeigen, dass Politiker nicht nur Geschichtsbilder, sondern auch die Gefühle der Menschen manipulieren wollen... Auf der einen Seite steht ein riesiges, offensives Land, auf der anderen Seite eine kleine Republik, die vom Westen Rückenstärkung bekommt. Die eigentlichen Opfer des Streites sind aber die Russen in Estland, eine Minderheit in einem Land, das seine nationale Renaissance ausleben will."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 30. April 2007

 

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