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Die EU hat sich am 22. Juni in Brüssel prinzipiell auf einen neuen Grundlagenvertrag geeinigt, gleichzeitig aber nach Ansicht des ehemaligen italienischen Außenministers Renato Ruggiero eigentlich unverzichtbare Elemente aufgegeben. "Die Wahl eines EU-Ratspräsidenten ist im Hinblick auf eine gemeinsame Außenpolitik ein Fortschritt. Doch der Verzicht auf den Posten eines EU-Außenministers, den die Briten gefordert haben, zeigt die Widersprüche innerhalb der EU... Europäische Symbole werden nun nicht festgeschrieben, etwa die blaue Flagge, Beethovens Ode an die Freude als Hymne oder das Motto 'In Vielfalt vereint'. So entsteht der Eindruck, die EU-Verfassung brauche keine Seele und keine Symbole, um eine europäische Identität zu schaffen."
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