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Ein knappes Jahr ist Bulgarien EU-Mitglied. In dieser Zeit hat sich die Zahl derer, die Europa optimistisch sehen, halbiert, wie das demoskopische Institut mitteilte. Swetoslaw Tersiew kommentiert: "Warum entfernen wir uns von Europa, je mehr wir uns in Europa integrieren? Es kann nur eine Erklärung geben: Durch die Annäherung erkennen wir, womit wir uns vergleichen und wie weit wir davon entfernt sind. Es war klar, dass die Euphorie über den Beitritt einem Stimmungstief weichen würde, denn die Illusion, plötzlich ein Europäer zu sein, würde verschwinden... In Wahrheit hat sich die Enttäuschung der Bulgaren über die einheimischen Politiker auf die europäischen übertragen. Während der Verhandlungen zum Beitritt dachte man, die Regierenden in Bulgarien würden den Forderungen Europas folgen. Doch nach dem Beitritt verkamen die strengsten Mahnungen wegen der Defizite in der Kriminalitäts-und Korruptionsbekämpfung zu Komplimenten."
» zum ganzen Artikel (externer Link, bulgarisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Erweiterung, » Bulgarien Alle verfügbaren Texte von » Swetoslaw Tersiew
» zur gesamten Presseschau vom Montag, 17. Dezember 2007
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