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The Guardian - Großbritannien | Freitag, 18. Januar 2008

Kulturdiplomatie im russisch-britischen Konflikt

Der British Council stellt die Arbeit in seinen Büros in St. Petersburg und Jekaterinburg ein, nachdem ihre Mitarbeiter wiederholt eingeschüchtert worden waren. "Wenn man ein Beispiel für den Bankrott der konventionellen Diplomatie (auf beiden Seiten) braucht: Hier ist es", schreibt Simon Jenkins. "Der British Council sollte überall - außer in den politisch sensibelsten Ländern - die führende diplomatische Abteilung sein und mit dementsprechend viel Personal ausgestattet werden. Politik, Verteidigung und Handel sollten untergeordnete Aktivitäten sein. Im Zeitalter der 'Soft Power' fahren westliche Demokratien besser, wenn sie Werte wie Redefreiheit durch den Austausch von Menschen und Ideen verbreiten, statt große Reden über den Krieg gegen den Terror zu schwingen. Sie sollten mit gutem Beispiel vorangehen. Das verlangt eine Diplomatie des zwischenmenschlichen und kulturellen Austauschs."

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