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Der Standard - Österreich | Dienstag, 21. Februar 2006

Gefängnisstrafe für Holocaust-Leugner David Irving

Wer Neonazis Meinungsfreiheit zubilligen wolle, der habe "überwiegend noch nie wirklich etwas mit Neonazis zu tun gehabt", schreibt Hans Rauscher in einer Kolumne. "Das gern gehörte Argument, man könne 'Meinungsdelikte' nicht verbieten, ist keines. Die Holocaust-Leugner, wie David Irving, haben keine 'Meinung'. Sie wissen ganz genau oder sie können es wissen, dass und wie diese unfassbaren Verbrechen geschehen sind. Sie wollen sie aber leugnen, bagatellisieren, politisch akzeptabel machen. Das ist der entscheidende Punkt. Wer den Nationalsozialismus verharmlost, und zwar fortlaufend und mit erheblichem argumentativem Aufwand, will ihn wieder als politische Möglichkeit installieren. Das ist NS-Wiederbetätigung, nichts anderes."

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