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Im kommenden Halbjahr hat Frankreich die EU-Ratspräsidentschaft inne, Schweden übernimmt dann ein Jahr später. Das Stockholmer Abendblatt Expressen macht deutliche Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Ländern aus, die ein weit größeres Problem für die EU darstellten als das Nein der Iren zum Vertrag von Lissabon. Vor allem bei den Themen Erweiterung und Klimaschutz müsse Schwedens Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt jetzt deutlich Flagge zeigen: "Frankreich wird als erstes und größtes Land der Troika, die die EU in den nächsten 18 Monaten führen wird, seine eigene Tagesordnung durchdrücken wollen. Schweden und Reinfeldt müssen dabei Stand halten und stur für eine freihandelsorientierte und klimasensible Union wirken. Das wird eine große Herausforderung für Ministerpräsident Reinfeldt."
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» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 24. Juni 2008
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