Sie haben keinen Flash Player installiert oder verwenden eine zu alte Version. Die aktuelle Version können Sie unter www.adobe.com herunterladen.
Angesichts der globalen Finanzkrise habe der Mythos des starken Staates eine Renaissance erlebt, schreibt György Ivány in der linksliberalen Wochenzeitung Élet és Irodalom: "Es wäre abwegig, in der menschlichen Natur die Krisenursache zu sehen. Der Mensch – ob Broker, Kesselschmied, Afghane oder Afrikaner – ist nun mal so: Wenn er das, was er hat oder glaubt zu haben, vermehren kann, wird er es tun. Die Marktakteure haben schlicht und einfach – im Rechtsrahmen des Staates und unter dessen Kontrolle – nach ihren Interessen gehandelt. Die Regierungen, Gesetzgeber, Notenbanken und Bankaufsichtsbehörden indes haben ihre Hausaufgaben nicht erledigt. Sie haben es versäumt, die langfristigen Interessen der Gemeinschaft gegenüber den Interessen von Einzelnen zu vertreten – durch Gesetze, Kontrollen und Regulierungen. Gelegentlich war es sogar andersherum. Sie haben wie ein Börsenhai kurzfristige Ziele verfolgt. ... Um der Krise Herr zu werden, müssen radikale staatliche Schritte unternommen werden. ... Die Ausweitung der Garantie für Spargeldeinlagen und die Finanzspritzen für die Banken mögen – nach den Worten des Ökonomen Milton Friedman – gefährlicher sein, als die Krankheit selbst, der Staat muss allerdings jetzt eingreifen, ob es gefällt oder nicht."
» zum ganzen Artikel (externer Link, ungarisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Finanzpolitik, » Global Alle verfügbaren Texte von » György Iványi
» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 5. November 2008
Bookmarken bei
Um den kostenlosen Newsletter zu abonnieren oder zu kündigen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein: