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Népszabadság - Ungarn | Mittwoch, 19. November 2008

Handel statt Nationalismus

Vor dem Hintergrund der slowakisch-ungarischen Spannungen verweist die linksliberale Tageszeitung Népszabadság darauf, dass die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Slowakei und Ungarn auf einem guten Weg seien. "Seit die beiden Länder Mitglieder der Europäischen Union sind, haben sich ihre Wirtschaftsbeziehungen erheblich vertieft. Im Jahr 2007 belief sich das Handelsvolumen zwischen den zwei Ländern auf weit mehr als fünf Milliarden Euro. Bei den ungarischen Exporten nimmt die Slowakei hinter den europäischen Riesen (Deutschland, Frankreich, Russland) den vierten Platz ein. Aber auch bei den ungarischen Importen liegt unser Nachbarland nur hinter neun wirklich potenten Wirtschaftsmächten. Es ist keineswegs unerheblich, dass gerade in Zeiten der drohenden Rezession der bilaterale Handel und Wirtschaftsaustausch auf Hochtouren läuft. ... Nein, in wirtschaftlicher Hinsicht ist weder ein slowakischer noch ein ungarischer Nationalismus auszumachen. Kann sein, dass wir unsere nationalen Symbole wechselseitig nicht sonderlich mögen, aber unser Geld, so scheint es, umso mehr."

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