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Gegner des Baus einer Moschee in Ljubljana führen ästhetische Gründe für ihre Ablehnung des Gotteshauses an. Ihr eigentliches Motiv sei jedoch Intoleranz, meint die Tageszeitung Dnevnik. "Die Debatte über die Ästhetik des Minaretts in Ljubljana ist nichts anderes als billige, in politisch korrektes Cellophan verpackte Intoleranz. ... Die politische Korrektheit ist in diesem Fall nur Augenwischerei für all die toleranten und kultivierten Menschen, die auf zivilisierte Art und Weise über diese Dinge reden und einen respektvollen, interkulturellen Dialog mit Vertretern des islamischen Glaubens bei uns führen würden. ... Langsam müssen wir uns bewusst werden, dass Intoleranz heute meist nicht mehr durch körperliche Gewalt ausgeübt wird. Die Kommunikation von Intoleranz in der Öffentlichkeit hat sich den Anforderungen der modernen Gesellschaft angepasst; einer Gesellschaft, die den interkulturellen Dialog und den demokratischen Geist preist."
» zum ganzen Artikel (externer Link, slowenisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Architektur / Städte, » Religion, » Integration, » Slowenien Alle verfügbaren Texte von » Goran Vojnovic
» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 5. Dezember 2008
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