Navigation

 

Archiv / Suchergebnisse / Auswahl

Trouw - Niederlande | Donnerstag, 11. Juni 2009

Shell kauft sich frei

Der niederländisch-britische Ölkonzern Shell zahlt den Erben des 1995 hingerichteten nigerianischen Menschenrechtsaktivisten Ken Saro-Wiwa 15 Millionen Dollar. Der Ölmulti will damit keine Mitschuld an dem Tod Saro-Wiwas zugeben. Durch den Vergleich ist ein Prozess gegen Shell vom Tisch. Ein fragwürdiger Sieg für die Erben, meint die Tageszeitung Trouw: "Normalerweise bedeutet Ölgewinnung Brot auf dem Tisch. Für das Ogoni-Volk im Nigerdelta bedeutete es aber nichts als Elend. Schlimme Umweltverschmutzung und ernsthafte Menschenrechtsverletzungen, die in einem Schauprozess gegen neun Aktivisten und ihre Hinrichtung durch das Militärregime gipfelte. Die Rolle von Shell ist hierbei nie ganz deutlich geworden. ... Der Vergleich scheint für alle Parteien ein guter Abschluss zu sein. Andererseits war dies eine einmalige Chance, um von dem Verhalten des multinationalen Unternehmens in einem sensiblen Gebiet mehr zu erfahren. Die Verdachtsmomente sind immerhin sehr stark. Und wenn es um Beihilfe zum Mord geht, ist ein Vergleich prinzipiell falsch."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 11. Juni 2009

 

Bookmarken bei   del.icio.us    Digg!    YiGG.de    Webnews!    FURL    LinkARENA    Mister Wong    oneview   

Weitere Inhalte

NEWSLETTER

Um den kostenlosen Newsletter zu abonnieren oder zu kündigen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein:

PRESSESCHAU-KALENDER

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31