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Pawel Reszka schreibt über eine Umfrage in Russland, durchgeführt vom unabhängigen soziologischen Institut Lewada Center, nach der sieben Prozent der Russen Polen für einen feindlichen Staat halten. Auch Lettland, Georgien, Litauen und die USA gelten demnach als feindlich. Als befreundete Staaten werden zuerst Weißrussland, Kasachstan und China genannt. Reszka zitiert Boris Timoschenko von der Moskauer "Stiftung zur Verteidigung von Glasnost": "Die Ergebnisse der Umfrage sind nicht erstaunlich. Die offizielle Propaganda spiegelt sich in ihnen. Wenn die baltischen Staaten und auch Polen die sowjetische Besatzung mit der Besatzung durch die Nazis vergleichen, stößt das in Russland nur auf Unverständnis. Die Russen erwarten immer noch, dass das Gespräch über die Geschichte mit einem 'Dank für die Befreiung' endet. Die drei 'Freunde' hingegen zeugen von einer 'Lukaschenkoisierung' Russlands."
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» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 21. Juni 2006
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