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Solange sich mit dem Kampf gegen Dopingsünder Geld verdienen lässt, wird dieser vergeblich sein, kritisiert die Tageszeitung Dnevnik anlässlich der am Freitag beginnenden Olympischen Winterspiele in Vancouver: "Tatsache ist, dass auch der Kampf gegen das Doping ein gewinnbringendes Geschäft ist. Mit all den Laboruntersuchungen und Konzessionen wird nämlich viel Geld gemacht. Wenn es dem Profisport gelingen würde, sich vom schmutzigen Doping zu befreien, würden viele Menschen ihre Arbeit verlieren. Auch die Ungleichheit vor dem Gesetz macht den Einfluss verschiedener Interessengruppen deutlich. Sportler der Einzeldisziplinen müssen ähnlich wie Gefangene auf Bewährung der Welt-Dopingagentur täglich berichten, wo sie sich aufhalten, während andererseits viele Mannschaftssportarten, die auch für das Marketing interessanter sind, ausschließlich dort unter Kontrolle stehen, wo tatsächlich gespielt wird. Es ist mehr als offensichtlich, dass auf Seiten der Gerechtigkeit nicht alles gerecht ist, und solange auch die ehrliche Seite des Sports beim Kampf gegen das Doping von Profitinteresse geleitet wird, wird sich in diesem Bereich nur wenig ändern."
» zum ganzen Artikel (externer Link, slowenisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Sport, » Global Alle verfügbaren Texte von » Aljaž Vrabec
» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 9. Februar 2010
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