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Durczok, Kamil


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Dziennik Gazeta Prawna - Polen | 02.07.2009

Polnische Linke hat Gedächtnisproblem

Die linke polnische Oppositionspartei SLD wirft der Regierung vor, auf das gegenwärtige Hochwasser in Polen nicht vorbereitet gewesen zu sein. Kamil Durczok kritisiert in der konservativen Tageszeitung Dziennik die Strategie der SLD: "Es amüsiert mich jedoch, dass die ersten, die mit der Regierung abrechnen wollen, eben die Sojusz Lewicy Demokratyczna gewesen sind. Als ich am Dienstag hörte, dass die ehemalige Ministerin und jetzige stellvertretende [SLD-]Vorsitzende Jolanta Szymanek-Deresz mit der Plattform [Regierungspartei PO] abrechnen und fragen will, wie es möglich sei, dass man trotz der Warnungen nicht alles getan habe, um die Verluste einzudämmen, habe ich mich sofort gefragt, ob die Linke nicht erhebliche Gedächtnisprobleme hat. Wir erinnern uns daran, dass die damalige Regierung von der riesigen Flut im Jahr 1997 völlig unvorbereitet getroffen wurde. Und das war die Regierung von Włodzimierz Cimoszewicz [von der SLD]. Die Abrechnung mit dem Verhalten der SLD dauerte damals sehr lange."

Fakt - Polen | 16.07.2008

Sarkozys Zeigefinger

Polens Präsident Lech Kaczyński hat seinem französischen Amtskollegen Nicolas Sarkozy in Paris zugesagt, dass er den EU-Reformvertrag ratifizieren werde. Der Fernsehjournalist Kamil Durczok ärgert sich in einem Gastkommentar für das konservative Boulevardblatt Fakt jedoch über Sarkozys Umgang mit Polen. "Der milde Ton des Kommuniqués nach dem Pariser Treffen der Präsidenten Polens und Frankreichs hat den schlechten Eindruck nicht beseitigt, den Nicolas Sarkozy in den letzten Tagen hinterlassen hat, als er anklagend mit dem Zeigefinger herumfuchtelte. ... Der französische Politiker beging einen größeren Fehler, als man annehmen könnte. Denn anklagende Zeigefinger haben nicht nur Polen gesehen, sondern Menschen in allen anderen kleineren Ländern der EU. ... Kein kleines Land wird gerne von größeren und stärkeren belehrt. Aber wenn dies der Präsident eines Landes tut, das gerade die EU-Präsidentschaft übernimmt, wird dies doppelt unerträglich und verschlechtert die Prognosen für die kommenden sechs Monate."

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