Navigation

 

Dienste / Autorenindex


Ashley, Jackie


In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


The Guardian - Großbritannien | 22.09.2008

Heuchlerischer Parteitag

Die Kolumnistin Jackie Ashley beleuchtet in der Tageszeitung The Guardian den Raum für mögliche Manöver der Verschwörer gegen Gordon Brown: "In der sauberen Luft von Manchester sind schon ein paar Dinge deutlich geworden. Erstens: Diese Konferenz ist nicht von Bedeutung. Es wird eine Blase der Einheit geben. Die wird anhalten, so lange das Blasen eben tun. Zweitens: Die Bewegung, Gordon Brown zu stürzen, hat sich von den Rändern der Hinterbänke und den unteren ministeriellen Rängen zum Kabinett verlagert. Drittens: Selbst dann ist Browns größte Macht immer noch die Spaltung unter seinen Feinden. ... Nichts wird helfen, so lange er sein Kabinett nicht befrieden kann. ... Brown muss seinen Kollegen ins Auge schauen und sie wieder mit dem Versprechen einbinden, dass er ein Mannschaftsspieler sein wird. Ich glaube nicht, dass er das tun wird. Irgendwie denke ich, dass er das nicht kann. So wird es am Ende zu einem versuchten Putsch kommen. Er wird kommen, nachdem die Konferenz mit ihrer falschen Show der Einigkeit zu Ende ist."

The Guardian - Großbritannien | 14.04.2008

Wird Brown demontiert?

"[Premierminister Gordon] Brown ist vielleicht eine Enttäuschung, aber keine Katastrophe", schreibt Jackie Ashley. "Er hat ängstlich agiert, aber das macht ihn noch nicht zum 'Feigling'. Die meisten, die sich nun gegen ihn stellen, haben ihren Teil dazu beigetragen... Statt darüber nachzudenken, wer Brown wann ersetzen könnte, sollten die Minister lieber fragen, warum sie sich nicht mehr für die ganze Regierung einsetzen. Der Fluch pseudo-präsidialer Politik ist, dass alles, ob gut oder schlecht, auf eine Person bezogen wird. Die restliche Regierung agiert dann, als seien sie Kommentatoren und nicht etwa Mitspieler. Egal ob die Regierung die nächste Wahl gewinnt oder verliert, bis dahin vergeht noch mehr als ein Jahr und es steht eine Menge Arbeit an."

The Guardian - Großbritannien | 30.07.2007

Brown will Cannabis stärker kriminalisieren

Der britische Premier Gordon Brown hat erklärt, er will Cannabis in die Kategorie der harten Drogen einordnen lassen. Jackie Ashley meint, "es ist viel wichtiger, die Menschen aufzuklären, was Marihuana ihrem Gehirn antut, statt es umzuklassifizieren und dann hart durchzugreifen... Die Diskussion über Cannabis heute ähnelt der Diskussion über Nikotin in den 60er Jahren... Es gibt wissenschaftliche Erkenntnisse für diejenigen, die sich dafür interessieren... Vergleiche anzustellen mit Tabak (und auch mit Alkohol), ist nur dann sinnvoll, wenn wir an den zweiten Punkt denken, den wir mit Sicherheit von Cannabis wissen: Durch Polizei und Gerichte lässt es sich nicht aus der Welt schaffen. Sein Konsum ist zu weit verbreitet, die Schmuggelwege und Vertriebsnetze sind viel zu umfassend, und die öffentliche Toleranz ist zu hoch... Papa Staat hat seine Grenzen. Beim Cannabis sind es die Fakten und nicht der warnende Zeigefinger, die eine Reform bewirken könnten."

The Guardian - Großbritannien | 27.02.2006

Suspendierung des Londoner Bürgermeisters

"Das ist surreal und undemokratisch", schreibt Jackie Ashley über die Entscheidung eines dreiköpfigen Disziplinargremiums, den Londoner Bürgermeister Ken Livingstone für einen Monat vom Dienst zu suspendieren, nachdem er einen jüdischen Zeitungsjournalisten mit einem KZ-Wächter verglichen hatte. "Man kann Livingstone angreifen, weil er zu weit gegangen ist, weil er sich angriffslustig geäußert hat oder weil er die diplomatische Sprache noch nie mochte. Viele finden seine Worte abscheulich... Aber rechtfertigt das tatsächlich, ihn ab Mittwoch für vier Wochen vom Dienst als Bürgermeister von London zu suspendieren? Wer, sollte man fragen, hat eigentlich die Macht, jemanden mit einem überwältigenden demokratischen Mandat zu suspendieren?... Ken ist so beliebt, weil er mutige Entscheidungen getroffen hat... Aber auch, weil er sich freimütig äußert. Ken ist einfach Ken. Und deshalb hat London ihn gewählt."

» Autorenindex


 

Bookmarken bei   del.icio.us    Digg!    YiGG.de    Webnews!    FURL    LinkARENA    Mister Wong    oneview   

Weitere Inhalte

PRESSESCHAU

Top-Thema vom 18.03.2010

Merkel will Euro-Ausschluss ermöglichen

Merkel will Euro-Ausschluss ermöglichen

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Mittwoch vorgeschlagen, als ultima ratio Krisenstaaten aus der Eurozone ausschließen zu können. Das wäre das Ende der europäischen Idee, meint die Presse.

» zur gesamten Presseschau

NEWSLETTER

Um den kostenlosen Newsletter zu abonnieren oder zu kündigen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein:

TOP-THEMEN DER WOCHE

PRESSESCHAU-KALENDER

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31