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Barnett, Anthony
Anthony Barnett is the Editor of openDemocracy and a non-executive member of the Council of Charter 88. He is the author of Iron Britannia (1982)
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Anthony Barnett über Bürgerbeteiligung in der EU
Der Gründer des Online-Magazins, Anthony Barnett, denkt über Demokratie in Großbritannien und in der EU nach. "Es sind zwei angeblich demokratische Gebilde, die auf viel Lernen und Erfahrung basieren. Ersteres hält sich für die Heimat der 'Mutter aller Parlamente' - aber nun ziehen sich immer mehr Wähler zurück und bleiben den Wahlurnen fern. Sollte man eine Wahlpflicht einführen? Und wenn dies geschähe, würden die Wähler dann klüger handeln und die Ergebnisse wirklich besser sein? Die Beteiligung bei den Wahlen für das sogenannte Europäische Parlament (das ja in Wirklichkeit gar keines ist) ist katastrophal gering. Die EU ist für eine Menge neuer Gesetze und Vorschriften verantwortlich und setzt so Standards für hunderte Millionen von Menschen. Dennoch finden nur wenige, dass ihre 'Selbstbestimmung' gut ist. Würde es hilfreich sein, einen repräsentativen Bevölkerungsquerschnitt zu versammeln und diesen Bürgern zu ermöglichen, direkt über die Zukunft des Kontinents mitzuberaten?... Auf welche Weise könnten sich Bürger beteiligen, so dass das Ergebnis mehr Rechtmäßigkeit und Glaubwürdigkeit besäße?"
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Anthony Barnett über die Nationalisierung der europäischen Debatte
"Gibt es ein lebendiges Europa? Ist Europa mehr als ein abstraktes Ideal?" fragt Anthony Barnett, Chefredakteur des Online-Magazins openDemocracy. "Ein Treffen in Brüssel, die European Citizens' Consultations vom 7. und 8. Oktober, stellt vielleicht ein frühes Stadium einer neuen europäischen Dynamik dar. Europa braucht Dynamik... Die Organisatoren glauben, dass die für die Zukunft Europas wichtigen Gespräche nicht in Brüssel stattfinden, sondern in den einzelnen Ländern. So gesehen brauchen wir zur Belebung Europas eine Nationalisierung der europäischen Debatte... Die Teilnehmer waren normale Bürger, keine Spezialisten oder Parteistrategen, die die Debatte zum Schaden aller zu bestimmen versuchen. Treffen auf Länderebene werden den Weg für ein stärkeres und repräsentativeres Engagement der Bürger frei machen."
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