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Paquet, Philippe


In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


La Libre Belgique - Belgien | 03.03.2008

Medwedew gewinnt russische Präsidentschaftswahlen

"Was ließ sich am Sonntag in Moskau 'beobachten'?", fragt Philippe Paquet. "Nichts. Wir erlebten das traurige Schauspiel eines (theoretisch) europäischen Landes, das eine demokratische Farce aufführte. In den acht Jahren seiner Präsidentschaft hat es Putin bis zu einem gewissen Grad zumindest geschafft, die gekränkte Ehre einer Nation wiederherzustellen, die sich durch den Zusammenbruch der Sowjetunion und die Enttäuschungen der Jelzin-Ära ziemlich gedemütigt fühlte, während parallel die soziale Armut und mafiöse Strukturen wuchsen. Inzwischen hat Russland zu seiner Rolle als überlegene Großmacht zurückgefunden. Es verbreitet wieder Angst, ohne dass man es zugleich bewundern wollte."

La Libre Belgique - Belgien | 28.09.2007

Wie kann man den Birmanern helfen?

"Die Europäer sind völlig ratlos", schreibt Philippe Paquet. "Die EU zahlt den Preis für ihre 'Politik des Engagements', die die großzügigen Birmaner dazu bringen sollte, sich etwas liebenswürdiger zu verhalten. Dass diese nicht mit [Friedensnobelpreisträgerin] Aung San Suu Kyi reden, ja noch nicht einmal ihren Hausarrest aufheben wollten, hätte den Europäern schon lange die Augen öffnen müssen. Es liegt auch etwas Rührendes in dem Appell an die Chinesen, sie mögen doch auf die Militärjunta Druck ausüben. Als könne ein undemokratisches Land ein anderes dazu anhalten, seine Regierungsmethoden zu ändern! ... Das einzige Mittel, das den Europäern bleibt, ist die Asean, die Organisation südostasiatischer Staaten. Als sie Birma 1997 aufnahm, belastete sie damit ihre Beziehungen zur EU."

La Libre Belgique - Belgien | 19.05.2006

Russland als Garant der Menschenrechte in Europa?

Philippe Paquet bezeichnet die russische Präsidentschaft des Europarats als "sonderbar" und listet eine Reihe ihn beunruhigender Punkte auf. "Die Machtaneignung über die Medien ist ebenso besorgniserregend wie der Wunsch, die Arbeit der Nichtregierungsorganisationen noch stärker kontrollieren zu wollen. Die entschiedene Unterstützung, die der Kreml der weißrussischen Diktatur bietet, verbessert sein Image auch nicht, denn Lukaschenkos Weißrussland ist der einzige europäische Staat, der nicht im Europarat ist, auch wenn er die Aufnahme beantragt hat. Wie um das Paradox einer russischen Präsidentschaft noch zu unterstreichen, hat das Anti-Rassismus-Komitee (ECRI) des Europarats vergangenen Dienstag einen deprimierenden Bericht über die Methoden der russischen Polizei und ihrer Kosaken-Gehilfen veröffentlicht. Allein die ständigen Übergriffe auf ausländische Studenten erinnern daran, dass der Rassismus in Russland fest verwurzelt ist, ebenso die Intoleranz gegen Minderheiten, egal ob es Homosexuelle oder ... Rapper sind."

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