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Pullerits, Priit
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Blauäugigkeit gegenüber Russland
Nach Ansicht der Tageszeitung Postimees ist Obama in Europa deshalb so beliebt, weil er seine Partner zu Gesprächen einlädt. Nur bei Russland stoße er an seine Grenzen: "Anders als [sein republikanischer Gegenkandidat John] McCain glaubt Obama, dass man Gegensätze einfach durch Verhandlungen überbrücken könne. Aber wie die Geschichte lehrt, ist das bei Russland nicht möglich. In dieser Hinsicht ist seine Versöhnungspolitik also blauäugig, und aus estnischer Perspektive ist sie sogar geradezu verheerend. … Wir sollten nicht glauben, dass Obama unsere Geschichte und unsere Sorgen versteht, denn auf seiner Europatournee ist er hier nicht gewesen. Zu den Freunden McCains gehören dagegen auch die Führer kleiner Länder wie Georgien; und McCain hat das Land unterstützt, als es der russischen Aggression ausgesetzt war, während Obama mit seiner Familie Urlaub auf Hawaii machte."
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Streit um Schwulenparade in Tallinn
Die Verwaltung der estnischen Hauptstadt Tallinn hat die Parade des diesjährigen Christopher Street Day am 11. August durch die Altstadt verboten. Einige EU-Parlamentarier haben den Organisatoren nun Unterstützung zugesagt. Das findet Priit Pullerits übertrieben: "Der Zweck der Parade ist das Demonstrieren von Exzentrik, darum ist es verständlich, dass es den Homo-Aktivisten nicht passt, sich im Wald oder an einem Seeufer zu versammeln, wo sie zusammen sein können, ohne andere zu belästigen. Es geht hier um die lautstarke Verkündung sexueller Inhalte in der Öffentlichkeit. Sexuelle Präferenzen sind aber eine persönliche Angelegenheit, die man seinen Mitbürgern nicht unter die Nase reiben muss. Die Organisatoren behaupten, die Parade sei notwendig, um die Existenz homosexueller Mitmenschen ins öffentliche Bewusstsein zu rufen. Ich glaube allerdings nicht, dass in Estland auch nur ein Mensch daran zweifelt, dass es gleichgeschlechtliche Neigungen gibt."
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