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Sundermeyer, Olaf
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Fußball-EM 2012 in Polen und der Ukraine
Olaf Sundermeyer berichtet, dass die polnische Erste Liga derzeit einen "Schiedsrichter-Skandal italienischen Ausmaßes" erlebt und der ukrainische Fußball vom Oligarchen Grigorij Surkis dominiert wird. Er kommentiert: "Angesichts dieser Voraussetzungen ist fraglich, ob Italien in der Wahl der Doppelkandidatur Polen/Ukraine nur deshalb unterlag, weil der Calcio [der italienische Fußball] seit rund einem Jahr von Schiedsrichter-Skandalen und Gewaltexzessen der Tifosi [der Fans] überschattet wird. Womöglich war es schlicht an der Zeit, die EM erstmals seit 1976 (Jugoslawien), als das Turnier noch ein Europacup für Nationalmannschaften war, in den Osten Europas zu vergeben. Im Hinblick auf die Euro 2004 war Ungarn zusammen mit Österreich an Portugal gescheitert. Im Dezember 2002 waren die Bewerbungen für die Euro 2008 aus Kroatien/Bosnien-Herzegowina, Russland und Ungarn gegen Österreich und die Schweiz chancenlos. Es bleibt nach der Wahl von Polen und der Ukraine somit die Hoffnung auf einen politischen wie wirtschaftlichen Aufbruch."
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Neue Tageszeitung für Polen
Der deutsche Medienkonzern 'Axel Springer Polska' bringt ab heute eine neue Tageszeitung auf den polnischen Markt, die den großen überregionalen Tageszeitungen 'Gazeta Wyborcza' und 'Rzeczpospolita' Konkurrenz machen wird. Die Gazeta habe in Vorbereitung auf den Machtkampf ihren Verkaufspreis bereits halbiert und ein neues Layout kreiert, berichtet Olaf Sundermeyer. "Den unaufgeregten Namen 'Dziennik' (Tageszeitung) trägt ein Produkt, das sich eher an britischen als an deutschen Traditionen orientiert. Der 'Independent' und der 'Guardian' sollen als Vorbild gelten. Im handlichen Tabloidformat von 'Dziennik' dominiert das Nachrichtliche. Und das ist der große Unterschied zur legendären 'Gazeta Wyborcza', deren Chefredakteur und Mitbegründer Adam Michnik sich den Polen seit der politischen Wende als liberales Über-Ich empfiehlt. In den Zeiten des Systemwechsels hatte das große Bedeutung. Doch die Zeiten haben sich geändert."
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