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Tschechiens Präsident Václav Klaus hat sich gegen überspitzte Ziele der tschechischen EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2009 ausgesprochen. Das Prager Parlament sollte sich so lange nicht mit der Ratifizierung des Vertrags von Lissabon befassen, wie die Iren zu ihrem Nein stehen. Die linke Zeitung Právo vermutet hinter Klaus' Aussagen persönliche Interessen: "Es wäre nützlich, wenn sich auch Prag bemühte, die Iren zu überzeugen. Zumal jetzt auch die britischen Konservativen und der letzte polnische Husar, Präsident Kaczyński, ihren Kampf gegen Lissabon aufgegeben haben. ... Hinter Klaus' Gerede von den nationalen Interessen und der Pflege der nationalen Souveränität verbirgt sich etwas Unausgesprochenes: Es ist besser, der erste Mann eines kleinen Landes zu sein als einer von vielen in einem großen Ganzen. Das ist das Geheimnis seines Widerstands gegen die Integration."
» weiterführende Informationen (externer Link, tschechisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » EU-Verfassung, » Großbritannien, » Polen, » Tschechien Alle verfügbaren Texte von » Jiří Hanák
» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 6. August 2008
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Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Mittwoch vorgeschlagen, als ultima ratio Krisenstaaten aus der Eurozone ausschließen zu können. Das wäre das Ende der europäischen Idee, meint die Presse.» zur gesamten Presseschau
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