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Adamczyk, Cezary
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Spektakuläre Aktion der EZB
Das enorme Kredit-Angebot der Europäischen Zentralbank kann nach Ansicht der konservative Tageszeitung Rzeczpospolita die Märkte beruhigen und zur Euro-Rettung beitragen: "Es bleibt nur die Frage, ob die Banken das Risiko übernehmen und sich beispielsweise für den Kauf italienischer oder spanischer Staatsanleihen entscheiden. Oder ob sie sich vielleicht eher darum bemühen, ihr Risiko zu begrenzen. Wenn sie in die Schulden-Länder investieren, dann könnte sich die Lage an den Märkten beruhigen. Dann wächst mit Sicherheit auch das Vertrauen der Investoren. Doch wenn sie nicht dort investieren, kehren die alten Probleme zurück. Die derzeitige Unterstützung der Geldhäuser durch die EZB ist spektakulär, da das Volumen des Darlehens fast doppelt so hoch ist wie zuvor angenommen. Zudem gibt die dreijährige Laufzeit den Banken wie den Investoren die nötige Zeit."
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Polnischer Weltkonzern vor Herausforderung
Der größte Kupferkonzern Europas, die polnische Firma KGHM, will für 2,35 Milliarden Euro das kanadische Bergbau-Unternehmen Quadra FNX Mining übernehmen. Dieser Kauf ist der größte, den ein polnisches Unternehmen je getätigt hat, weshalb die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita fürchtet, dass kein Geld mehr für die Dividende bleibt: "Trotz dieser Transaktion, die Polen die Chance gibt, beim globalen Wettlauf um den Zugang zu Rohstoffquellen nach vorne zu kommen, bleibt noch die Frage offen: Was wird aus der Dividende? KGHM gehörte ja traditionell zu den Unternehmen, die am meisten gezahlt haben. Hat der Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft etwas dazu gesagt? ... Auch bleibt die Frage offen, ob der Konzern mit Sitz in Lubin diese Chance im Ausland überhaupt nutzen kann. Denn jetzt wird er nicht nur in Niederschlesien, sondern auch in Kanada agieren. ... Werden die Manager die Folgen dieser Transaktion stemmen können?"
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Erfolge ungewiss
Die EU verfolgt drei Ziele mit dem Rettungspaket und könnte sie alle verfehlen, schreibt die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita: "Erstens ist die sogenannte Irland-Hilfe tatsächlich eine Hilfe für die westlichen Banken - und zwar hauptsächlich für die deutschen und britischen. Denn sie haben Irland rund 40 Prozent aller ausländischen Kredite gewährt. Wenn dieses Land seinen Bankrott erklären würde, hätten die westlichen Banken ein schwerwiegendes Problem. So aber ist für eine gewisse Zeit Ruhe. Doch wie lange? Zweitens geht es darum der Öffentlichkeit zu zeigen, dass die europäischen Organe in der Lage sind, die Finanzkrise in Europa zu besiegen. Es bleibt jedoch offen, ob die Europäer das auch glauben. … Das dritte Ziel ist, die Finanzmärkte zu beruhigen. Das ist bisher nicht gelungen, ... wie der Wertverlust des Euro gegenüber dem Dollar zeigt."
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