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Adinilis, Lefteris
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Zyprer wählen Papadopoulos ab
Tassos Papadopoulos hat die erste Runde der zyprischen Präsidentschaftswahlen verloren. Lefteris Adilinis meint, diese Wahl bedeute das "Ende der nationalistischen Ära, die 1960 mit der Unabängigkeit begann und ihren Höhepunkt 2004 mit der Ablehnung des Vereinigungsplans der Vereinten Nationen hatte. Die griechischen Zyprer haben nicht für eine Partei, sondern für eine Lösung für die geteilte Insel gestimmt. Sie haben Tassos Papadopoulos dafür abgestraft, dass er nichts getan hat, um die Insel zu vereinigen und uns zu zeigen, wie man mit der anderen Hälfte in Frieden leben kann. Er war zwar der Präsident, der uns in die EU und die Eurozone geführt hat, doch mit der Teilung hatte er sich abgefunden. Die Jungen bevorzugten deshalb den ehemaligen Außenminister Ioannis Kassoulides, der überraschend die erste Runde für sich entschied, obwohl man ihm nur eine Außenseiter-Chance zusprach. Kassoulides tritt nun gegen Parlamentspräsident Demetris Christofias an, der vor allem von den Arbeitern gewählt wurde."
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Der Kosovo und die zyprischen Wahlen
"Die erste Runde der zyprischen Präsidentschaftswahlen findet in vier Tagen statt und die Kandidaten liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Doch die griechischen Zyprer interessieren sich vor allem für den Kosovo", schreibt Lefteris Adinilis. "Denn am Wahltag wird sich vermutlich auch der Kosovo für unabhängig erklären. Das wichtigste Thema der Wahlen ist die Wiedervereinigung der Insel und deswegen wird die voraussichtliche Unabhängigkeitserklärung des Kosovo als düsteres Vorzeichen empfunden. Russland hat in dieser Woche eine diplomatische Bombe gezündet, indem es eine Parallele zwischen der Unabhängigkeit des Kosovo und der Nordzyperns gezogen hat... Russland ist das einzige ständige Mitglied im Weltsicherheitsrat, das offen gegen die Unabhängigkeit des Kosovo ist und sich weigert, sie anzuerkennen. Ist die Vereinigung Zyperns, die so nah schien, zum Scheitern verurteilt?"
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