Navigation

 

Home / Autorenindex


Šafaříková, Kateřina


RSS Die Texte von "Šafaříková, Kateřina" als RSS-Feed abonnieren


In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Lidové noviny - Tschechien | 10.06.2009

Neue Chance für Barroso?

José Manuel Barroso hat am gestrigen Dienstag gegenüber dem derzeitigen tschechischen EU-Ratsvorsitzenden Jan Fischer seinen Willen erklärt, für eine zweite Amtszeit als Chef der EU-Kommission zu kandidieren. Die konservative Tageszeitung Lidové Noviny schreibt: "Damit wurde offiziell, was bereits seit zwei Jahren ein offenes Geheimnis ist - dass Barroso Interesse hat, in Brüssel zu bleiben. Während seine Nominierung aber vor zwei Jahren unsicher war, ist sie jetzt mehr oder weniger sicher. Ohne Hürden war Barrosos Weg zum zweiten Mandat nicht. Auf ihn prasselte viel Kritik herein, namentlich von den Top-Föderalisten unter den europäischen Politikern. ... Barroso liebt das Rampenlicht und bewies, dass er die Augen davor verschließen kann, wenn ihn die großen Staaten foulten. Doch die Mehrheit der nationalen Regierungschefs kann gut mit ihm leben. Vielleicht auch deshalb, weil er als früherer portugiesischer Premier einer von ihnen ist."

Lidové noviny - Tschechien | 07.11.2008

Klaus torpediert Prager EU-Ratspräsidentschaft

Tschechiens Präsident Václav Klaus hat durchgesetzt, dass sich das Verfassungsgericht so spät zum Vertrag von Lissabon äußern wird, dass Prag das Dokument nicht mehr vor Beginn seiner eigenen EU-Ratspräsidentschaft wird ratifizieren können. Klaus bringe damit die Regierung von Mirek Topolanek in große Verlegenheit, schreibt die konservative Tageszeitung Lidové noviny und benennt das Motiv des Präsidenten: "Je mehr Tschechien in der EU integriert ist, umso weniger wird ein Mann wie Klaus gebraucht. Deshalb behauptet er, die Präsidentschaft sei unwichtig, Entscheidungen träfen sowieso nur die großen EU-Staaten. 'Hören Sie lieber auf mich, ich werde Sie aus dem Schlamassel führen.' Man kann erwarten, dass Klaus die EU-Präsidentschaft [der Regierung in Prag] torpedieren wird, mit Kommentaren, alternativen Treffen oder Presseerklärungen. Weshalb Klaus ein Versagen seines eigenen Landes riskiert? Vor allem, um zu zeigen, dass er in allem Recht hat."

Sme - Slowakei | 28.07.2008

Europa vor der Scheidung?

Die Justizminister der EU haben vergeblich einen neuen Anlauf zur Vereinheitlichung des europäischen Scheidungsrechts unternommen. Neun Mitgliedsstaaten fordern nun eine endgültige Lösung, auch wenn diese nicht für ganz Europa gelten würde. "Es geht um die Möglichkeit für interessierte Länder, sich zu Integrationsprojekten zu bekennen, an denen andere nicht teilnehmen wollen", schreibt die liberale Tageszeitung Sme. "Im konkreten Fall verweigert sich vor allem Schweden einem gemeinsamen EU-Vorgehen. Stockholm will nicht, dass seine Bürger in extremen Fällen nach dem Recht in arabischen Staaten geschieden werden. ... In der Folge öffnet sich die Tür zu einem Europa der zwei Geschwindigkeiten ein Stück weiter."

» Autorenindex


Weitere Inhalte