Navigation

 

Home / Autorenindex


Aligica, Dragos Paul


RSS Die Texte von "Aligica, Dragos Paul" als RSS-Feed abonnieren


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Contributors.ro - Rumänien | 20.08.2012

Behörden müssen Korruption bekämpfen dürfen

Die rumänische Staatsanwaltschaft ermittelt, ob es beim Referendum zur Amtsenthebung von Präsident Traian Băsescu zum Wahlbetrug durch Fälschungen gekommen ist, als die Wahllisten aktualisiert wurden. Abgehörte Telefonate von hohen Beamten des Innenministeriums hatten zu den Ermittlungen geführt, die vom Regierungsbündnis USL heftig kritisiert werden. Der Publizist Dragos Aligica wundert sich auf dem Blogportal contributors darüber: "Ein Haufen Politiker, Journalisten und Intellektuelle geifern hysterisch gegen Staatsanwaltschaft und [die Antikorruptionsbehörde] DNA - Institutionen, die nichts tun als ihre Pflicht. Entweder wollen wir Demokraten sein und wollen eine glaubwürdige  Abstimmung, die Gewicht hat. Dann müssen wir jene, die Wahlstimmen fälschen, stehlen und Geschäfte damit machen, ohne zu zögern bestrafen . ... Wenn wir aber beim Abitur und bei Wahlen betrügen, dann dürfen wir uns nicht empört wundern, warum wir keine gebildete Gesellschaft und keine funktionierende Demokratie haben. ... Der Angriff der Regierung auf Staatsanwaltschaft und DNA zeigt einmal mehr, dass sie trotz anders lautender Erklärungen mit Rechtsstaat und Demokratie nichts anfangen kann."

Contributors.ro - Rumänien | 29.03.2011

Rumänien Spielball zwischen Ost und West

Das rumänische Zentrum für investigativen Journalismus hat von Wikileaks mehr als 1.000 Depeschen der US-Botschaft über die rumänische Politik erhalten. Aus den Dokumenten geht hervor, dass Rumänien an der umkämpften Grenze der Einflusssphären Russlands und der USA liegt, analysiert das Blogportal Contributors.ro: "Das veröffentlichte Material bestätigt, dass seit Mitte der 1990er Jahre die großen politischen Streitigkeiten innerhalb Rumäniens nicht mehrheitlich wirtschaftlicher, sozialer oder ideologischer Art sind, sondern geopolitischer. Wie auch immer man die Aufzeichnungen der US-Botschaft lesen mag, es ist nicht zu übersehen, dass Rumänien immer mehr von Spannungen geprägt ist, die vom russischen und US-amerikanischen Einfluss herrühren. Konkreter gesagt, von der Nato. ... Ob man es nun mag oder nicht, solange Russland stark ist, muss sich Rumänien gegen dessen Druck Richtung Mitteleuropa wehren. Das heißt aber nicht, dass Rumänien nicht auch ein fruchtbares Terrain für eine russlandfreundliche Partei bleibt."

» Autorenindex


Weitere Inhalte