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Alistari, Cătălin


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Capital - Rumänien | 14.12.2011

Türkei nicht der beste Partner für Rumänien

Bei seinem Staatsbesuch in Ankara haben Rumäniens Präsident Traian Băsescu und sein türkischer Kollege Abdullah Gül mehrere Abkommen zur militärischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit unterzeichnet, um so eine strategische Partnerschaft ihrer Länder zu besiegeln. Die Wirtschaftszeitung Capital ist skeptisch: "Erdoğan hat all die Jahre alles nur auf eine Karte gesetzt. Auf die des Konsums. Mithilfe der Zentralbank, die immer die Zinsen gesenkt hat, konnten die türkischen Banken billige Kredite anbieten. Dieses Phänomen gab es auch im früheren aufstrebenden Europa, vor der Insolvenz von Lehman Brothers. Nur, dass es in der Türkei auch 2011 erfolgreich weitergeht. ... Doch bietet das Land eher Versprechen denn Gewissheiten. Und wenn es der Wirtschaft doch nicht so außergewöhnlich gut geht und die Türkei zudem außenpolitische Konflikte hat, könnte das Land für Rumänien am Ende nicht die beste Wahl für eine privilegierte Partnerschaft sein. Solange die Möglichkeit besteht, sollten wir weiter vom Konsumhunger der Türken profitieren und noch mehr dorthin exportieren."

Capital - Rumänien | 01.09.2011

Bulgarien ignoriert rumänische Urlauber

Schätzungen zufolge wird Bulgarien in diesem Jahr rund 2,7 Milliarden Euro durch den Tourismus einnehmen. Obwohl eine Million der etwa sechs Millionen ausländischen Touristen aus Rumänien kommt, wird diese Gruppe laut der rumänischen Wirtschaftszeitung Capital kaum beachtet: "Ob auf Hinweisschildern oder in Speisekarten - nirgendwo findet man ein Wort Rumänisch. Russisch, Deutsch und Englisch - diese Sprachen werden genutzt, doch jeder sechste Tourist ist ein Rumäne. ... Selbst die bulgarische Presse scheint etwas gegen uns zu haben. In den Tourismusnachrichten findet man keinen Hinweis auf die Rumänen. Nur darüber, wie viele Russen kommen und wie wichtig die Deutschen für den Tourismus sind. In diesem Jahr werden 300.000 Russen Bulgarien besuchen, also drei Mal weniger als Rumänen, doch die Presse schreibt nur über die Russen. ... Vielleicht sind diese kleinen Unaufmerksamkeiten eine Reaktion auf das Konkurrenzverhältnis, in dem sich die beiden Schlusslichter der EU sinnloserweise sehen. Wir lachen über sie, und sie verdienen an uns, ohne dass es ihnen Freude bereitet."

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