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Antonov, Stephan
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Steuererhöhungen per Volksentscheid Unsinn
Der bulgarische Finanzminister Simeon Djankov hat vorgeschlagen, ab 2013 die Erhöhung direkter Steuern nur noch durch Volksabstimmungen zu entscheiden. Nicht praktikabel und durchaus feige findet das die Tageszeitung Dnevnik: "Die Wahrscheinlichkeit, dass die Bürger per Volksentscheid eine Erhöhung der direkten Steuern unterstützen, ist sehr gering. Grundsätzlich sind Steuererhöhungen in bestimmten wirtschaftlichen Situationen richtig, in anderen wiederum gefährlich. Die Hauptfrage ist also, inwieweit die Wähler in der Lage sind, qualifiziert zu entscheiden. Es wäre naiv zu glauben, dass die Bulgaren massenhaft die Wirtschaftsanalysen der Bulgarischen Nationalbank, der Weltbank, des IWF und anderer Institutionen lesen, um sich einen Überblick über mögliche wirtschaftliche Entwicklungen der näheren Zukunft zu verschaffen. ... Solange die Steuerzahler nicht über die Reife verfügen, um solche Expertenentscheidungen zu treffen, wäre es unfair, ihnen die Verantwortung dafür zuzuschieben."
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Falsche Prognosen schaden Bulgariens Wirtschaft
Seit der Ausweitung der Wirtschaftskrise sei Osteuropa zum Gegenstand vieler falscher Einschätzungen und Prognosen geworden, schreibt die Tageszeitung Dnevnik: "Fast jede Woche erscheinen auf Internetportalen und bei Agenturen Analysen verschiedener Fachleute, die erklären, wie schwer sich die Region tut. ... So hat der IWF [Internationale Währungsfonds] etwa in seinem Frühlingsbericht auffallende Ungenauigkeiten über den Bedarf von Fremdfinanzierung in acht osteuropäischen Ländern zugelassen. Die Institution hat sich daraufhin entschuldigt und die Daten korrigiert, aber dieser Ansatz blieb keine Ausnahme. Im Frühjahr veröffentlichte auch der [US-amerikanische Finanzdienstleister] Citigroup einen Bericht, nach dem das bulgarische BIP den Nominalwert von 40 Milliarden Euro übersteigen sollte. ... Das Problem ist, dass die Analysen der autoritativen Institutionen und Agenturen eine große Rolle spielen, ... worauf ihrerseits auch die Investorengemeinschaft Rücksicht nimmt."
» weiterführende Informationen (externer Link, bulgarisch)
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