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Aspesi, Natalia
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Wahnwitzige Yves Saint Laurent-Auktion
Mit Rekordeinnahmen von 373,9 Millionen Euro ist am Mittwoch die Auktion von Objekten aus dem Besitz des französischen Modeschöpfers Yves Saint Laurent in Paris zu Ende gegangen. Die linksliberale Tageszeitung La Repubblica kommentiert den "Wahnsinn": "Kann man sich in einen Sessel verlieben, der schon mit einem wahnwitzigen Schätzwert von zwei bis drei Millionen Euro aufgerufen wird, um den dann wie wild Angebot um Angebot gestritten wird und der dann schließlich, aus einer Laune heraus, für den verrückten Preis von 22 Millionen Euro ergattert wird? ... Mit einem letzten Hammerschlag wanderte der Drachensessel [Laurents] in den Besitz eines mysteriösen Fetischisten. … In den nächsten Tagen sollte sich auch das Geheimnis des Schicksals der beiden kleinen chinesischen Bronzestatuen, Hase und Maus, lüften. Die chinesische Regierung hatte sich vergebens um die Rückgabe [der Stücke] bemüht, die 1860 vom französischen Heer aus der Sommerresidenz des Kaisers Quianlong entwendet worden waren. Ein unbekannter Käufer hat für jede Figur 14 Millionen Euro netto hingeblättert. Noch weiß man nicht, ob die beiden kostbaren Stücke am Ende ihre Heimat wiedersehen werden."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Bildende Kunst, » Frankreich
Hände weg von dem wehrlosen Körper
Die Regierung Berlusconi und der Staatspräsident Giorgi Napolitano streiten sich, ob der seit 17 Jahren im Wachkoma liegenden Patientin Eluana Englaro Sterbehilfe geleistet werden kann. Die linksliberale Tageszeitung La Repubblica fordert, den politischen Kampf nicht weiter auf einem wehrlosen Körper auszutragen: "Es geht hier nicht mehr um Eluana. ... Auch geht es nicht mehr um das Recht auf Leben oder einen würdigen Tod, um die religiöse Moral oder um die laizistische Ethik, um Gott oder Staat. Hier geht es jetzt um einen dramatischen Konflikt der Institutionen, und man kann an einer Hand abzählen, dass derjenige, der den Konflikt ausgelöst hat, sich dieses Körpers weiter politisch bedienen wird - sei es, wenn dieser Körper endlich Frieden finden oder wenn er von der finstersten Grausamkeit der Machtinteressen gezwungen werden sollte, in den unmenschlichen Kerker der künstlich erhaltenen Körperfunktionen zurückzukehren."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Gesundheit, » Gesundheit / Medizin, » Italien
Gomorrah darf nicht für Oscar kandidieren
Der italienische Mafiafilm "Gomorrah - Reise in das Reich der Camorra" darf nicht für den Oscar um den besten ausländischen Film kandidieren. Die linksliberale Tageszeitung la Repubblica kommentiert: "Es ist ein Skandal, dass der Film, der auf die Wiedergeburt des italienischen Films hoffen ließ, nicht einmal die Gelegenheit erhält zu gewinnen oder zu verlieren. Haben die Amerikaner den Film nicht verstanden? Sind sie der Gewalt müde? Wohl kaum. Die Mafia ist in Amerika bekannt und Filme wie der deutsche 'Baader-Meinhof-Komplex' oder der israelische 'Waltz mit Bashir' (beide im Strauß der neun Ausgewählten) sind nicht minder gewalttätig. ... Sicher ist, dass Italien, und nicht nur sein Film, trotz des Trommelwirbels im Inland, wenig Gründe hat, im Ausland geschätzt zu werden. Und seine eventuellen exzellenten Qualitäten tauchen grundsätzlich nicht in internationalen Recherchen auf, als ob die Italiener und das Land längst nur mehr Gespenster wären."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Film, » Italien, » USA
Filmfestspiele Venedig unter Beschuss
Heute beginnen die 65. Filmfestspiele von Venedig. Die Tageszeitung La Repubblica geht in diesem Zusammenhang auf die Kritiken des deutschen Nachrichtenmagazins Der Spiegel und der Fachzeitschrift Variety ein. Der Spiegel hat der Leitung eine italienisch orientierte Auswahl vorgeworfen, Variety hat die hohen Kosten bemängelt: "Die älteste Dame der Festspiele ist unter Beschuss. Sie präsentiert sich heute Abend in einer häuslichen Ferienortsatmosphäre ohne die großen internationalen Filmvertriebe, wie seit einigen Jahren, seitdem sie eine eher feierliche, aber an der Tradition internationaler Festspiele arme Position eingenommen hat." Die Leinwände am Lido stünden nicht nur unter Medienbeschuss, sondern seien von zahlreichen neuen Filmfestspiele belagert, "wie das gigantische Toronto-Festival, das in wenigen Tagen mit zehn neuen Leinwänden an den Start geht, das südkoreanische Festival von Pausan, das den gesamten asiatischen Markt versorgt, bis hin zum jüngsten und steinreichen Festival von Dubai."
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