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Auer, Matthias
Die Presse
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Apple kommt ohne Chef zurecht
Apple-Chef Steve Jobs hat sich wegen Krankheit aus dem Tagesgeschäft des Computer- und Elektronikkonzerns zurückgezogen. Auch wenn der Aktienkurs des Unternehmens daraufhin kurz eingebrochen ist, wird das den Konzern kaum schwächen, schreibt die liberal-konservative Tageszeitung Die Presse: "Apple ist kein Einmannbetrieb. 40.000 Menschen arbeiten weltweit am Erfolg des Elektronikkonzerns. Die überwiegende Mehrheit von ihnen kennt Steve Jobs nicht besser oder schlechter als Sie und ich. 'Face-Time' mit dem Apple-Boss ist auch in Cupertino rar. Intern führt die Geschäfte ohnedies seit Jahren Tim Cook, der nunmehr ein drittes Mal auch offiziell für den erkrankten Apple-Chef einspringen darf. Für die allermeisten Mitarbeiter wird sich also durch den Abgang nichts ändern. Auch strategisch ist der Konzern gut aufgestellt. Mit dem iPhone hält Apple den Attacken von Google und RIM stand. Für das iPad, den ersten Tablet-Computer mit Erfolg, fehlt jede Konkurrenz."
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RWE-Ausstieg kann Nabucco gefährden
Der deutsche Energiekonzern RWE denkt über einen Ausstieg beim Pipelineprojekt Nabucco und einen Wechsel zum russischen Projekt South Stream nach. Die Tageszeitung Die Presse sieht dafür politische Gründe: "Ein Grund zur Freude für Altkanzler Gerhard Schröder, der den Deal als europäischer 'Botschafter' von Gazprom eingefädelt haben dürfte. Laut aufheulen wird hingegen die aktive Politikerriege, sollte die RWE den Wechsel tatsächlich vollziehen. Ganz unschuldig wären sie daran aber nicht. Denn es ist die öffentliche Hand, die als einer der Haupteigner immer noch ein beträchtliches Wörtchen bei der RWE mitzureden hat. Oder haben hier gar die ökonomischen Argumente über die politischen gesiegt? ... Mitnichten. Vom Einstieg bei der South Stream würde die RWE kaum profitieren. Die Pipeline ist fast doppelt so teuer wie die Nabucco, Zugang zu russischen Reserven hat die RWE längst. Weder der Konzern noch seine Eigentümer in der Politik können es sich also leisten, die oft beschworene gemeinsame Energiepolitik der EU dafür zu opfern."
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