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Bačiulis, Audrius
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Karlspreis 2013 ist Anerkennung Litauens
Für ihre Verdienste um Europa erhält die Präsidentin Litauens und frühere EU-Haushaltskommissarin Dalia Grybauskaitė 2013 den Aachener Karlspreis. Die Wochenzeitschrift Veidas freut sich über eine große Ehre für das ganze Land: "Grybauskaitė wurde in den elitären Club der EU aufgenommen, in dem in den vergangenen zwei Jahrzehnten nur fünf Politikern aus Mittel- und Osteuropa Platz eingeräumt wurde. ... In der Begründung wird Grybauskaitė als eine entschlossene Politikerin geschildert, die sich mit Hingabe ihrer Arbeit und Pflicht, ihrem Land und ganz Europa widmet und deren Fähigkeiten und Charaktereigenschaften besonders gefordert waren, als die jungen EU-Mitglieder im Jahr 2008 unerbittlich von der Finanzkrise heimgesucht wurden. ... Der Preis ist ein sehr guter Indikator dafür, dass Litauen in den Augen der Deutschen und insbesondere der politischen und finanziellen Elite zurzeit besser bewertet wird denn je. Es hat in den vergangenen Jahrzehnten keinen besseren Moment für die Pflege unserer Beziehungen zu Deutschland gegeben. Das Wichtigste ist, den bisherigen Kurs beizubehalten."
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Litauen war und bleibt katholisch
Der jüngsten Volkszählung zufolge bezeichnen sich 77,3 Prozent der Bewohner als katholisch. In Anbetracht der Geschichte des Landes findet das die Wochenzeitschrift Veidas erstaunlich: "In dem seit der letzten Volkszählung vergangenen Jahrzehnt hat sich die Zahl der Katholiken im Land nur um knapp 1,7 Prozent verringert. Man kann also sagen, dass Litauen definitiv ein katholisches Land war und bleibt. Die Zahl der Katholiken ist erstaunlich groß, wenn man bedenkt, dass die Bewohner Litauens fünf Jahrzehnte lang unter sowjetischer Okkupation im Geiste des kriegerischen Atheismus erzogen wurden. Die Kirche wurde verfolgt und eingeschüchtert, Gottesdienstbesucher ausgelacht und als unwissend und absonderlich verspottet. Und nachdem Litauen seine Unabhängigkeit wiedererkämpft und sich in die westliche Welt eingegliedert hatte, gerieten wir wieder in eine betont säkulare, der christlichen Kirche und besonders dem Christentum gegenüber unduldsam gestimmte sowie in ihrem Wesen sozialistische Gemeinschaft der Europäischen Union."
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Sexskandale beeindrucken Litauer nicht
Der litauische Bildungsminister und junge Vater Gintaras Steponavicius steht seit Tagen in den Schlagzeilen. Vor einem halben Jahr soll er einer umstrittenen jungen Parteikollegin, die in Fernsehsendungen immer wieder als Sexexpertin auftritt, anzügliche SMS geschickt haben. Solche Skandale haben im europäischen Litauen jedoch keinen Einfluss auf politische Karrieren, meint das Onlineportal der Wochenzeitschrift Veidas: "Litauische Politiker und Politikerinnen haben in den vergangenen zwei Jahrzehnten mehrere Liebesgeschichten erlebt, heirateten und trennten sich, wechselten die Ehemänner und Ehefrauen, hatten halboffizielle und offizielle Liebhaber. Ihr politischer Erfolg oder Misserfolg war eigentlich nie von sogenannten 'Sexskandalen' abhängig. … Wir leben doch in Europa und wir bewerten den unehelichen Sex unserer regierenden Männer und Frauen europäisch, also nachsichtig und mit leichtem spöttischen Unterton."
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