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Baldaia, Paulo
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Der Westen muss teilen lernen
Die Tageszeitung Jornal de Negócios fordert in der momentanen weltweiten Ölkrise mehr Solidarität von den westlichen Ländern: "Die aktuelle Krise … ist eine Solidaritätskrise. Der Westen, der immer viel Rohöl verbraucht hat, um sein Lebensstil zu halten, ist in eine schwierige Lage geraten, weil andere Länder nun den selben Lebensstil haben wollen und der Rohölpreis deshalb Werte erreicht hat, die vor einem Dutzend Jahre unvorstellbar waren. Ironischerweise kamen aus dem Westen immer die begeisterten Reden über die Notwendigkeit, die wirtschaftliche Entwicklung auf der ganzen Welt zu fördern. … Man muss kein Genie sein, um zu wissen, dass die Ressourcen der Erde begrenzt sind und dass eine Konsumzunahme in Asien oder Afrika nur durch einen Konsumrückgang im Westen möglich gemacht werden kann. …Die Empörung über die sinkende Kaufkraft im Westen kann nicht ehrlich sein. Es sei denn, dass die Solidarität des Westen in der Vergangenheit falsch war. Mit dem Wachstum in China und Indien ... wird der Westen mit noch weniger leben müssen, weil er noch stärker teilen werden muss. … Solidarisch sein, bedeutet mehr teilen, nicht mehr haben."
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Das politische Europa ist tot
Laut der Tageszeitung Jornal de Notícias ist ein einheitliches politisches Europa nicht möglich: "Europa, das schon an Blockaden von Minderheiten gewöhnt ist, steckt erneut in der Krise. Es brauchte lediglich ein Land mit einem Prozent der europäischen Bevölkerung, das den EU-Reformvertrag ablehnte, und schon weiß niemand mehr, was aus diesem Block werden soll, der weiterhin stur eine rein wirtschaftliche Einheit bleibt, die dazu noch in der Krise steckt. Die kleinste der Minderheiten blockiert den Willen der Mehrheit der Europäer und wir nennen dies eine Demokratie? Die Wahrheit ist aber, dass die Iren die einzigen waren, die abstimmen durften. Und Demokratie bedeutet die Macht des Volkes, egal wie klein es ist. Komisch ist nur, dass die EU-Führer nicht verhinderten, dass so wenig Menschen die Zukunft aller bestimmten. Diese Zeit ist bestimmt durch Blockaden der Minderheiten. Das politische Europa existiert nicht, es existierte nie. Das wirtschaftliche und soziale Europa ist ein Misserfolg."
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